4 – bis inklusive ›Lubrivin‹

Nun ist ja auch einiges an Spannung dazugekommen.
Magst du spannende Szenen?
Glaubst du, das Team ›Müllers Büro‹ wird erfolgreich sein?
Kennst du den Kultfilm ›Müllers Büro‹? Wenn ja, wie hat er dir gefallen?
Wie findest du Liliannes Geschichte?

Die Fragen sind nur eine Anregung, bitte frei nach Lust und Laune, was dir zu diesem Abschnitt gefällt, missfällt und was dir dazu alles für Gedanken gekommen sind.

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Ein paar Kommentare zu “4 – bis inklusive ›Lubrivin‹

  1. maraka

    Spannende Szenen mag ich und sie tun der Geschichte auch gut.
    “Müllers Büro” kenne ich nicht.
    Lilianes Geschichte ist schon gut. Du zeigst auch, wie automatisch man erst einmal das Bekannte anzieht, in Form ihrer Beziehungen. Kommt fast ein wenig kurz, aber es ist ja alles auf den Julian ausgerichtet, da passt das schon.
    Die Krimi-Einlage derart aufzulösen ist ein geschickter Schachzug.

  2. ellielli

    Spannung in Romanen ist immer gut.
    Müllers Büro kenne ich nicht, aber der Name alleine schon ist witzig.
    Liliannes Geschichte hat mich berührt. Ihre Mutter muss sie sehr geliebt haben.
    Die Auflösung des kleinen Krimis fand ich überraschend, auch wenn mir im Vorfeld schon klar war,das etwas in der Art kommen wird.

  3. RoswithaZatlokal

    Spannung gehört einfach dazu. 😊
    Müllers Büro habe ich vor etlichen Jahren mehrmals gesehen, ein Kultfilm. Und dass sich die Beiden an dem Film orientieren – eine gelungene, witzige Einlage.
    Liliannes Geschichte ist berührend.
    Die Krimiauflösung ist mir fast zu glatt, zu schnell dahergekommen. Da bleibt für mich noch etwas offen irgendwie. Liegt aber auch daran, dass ich dabei im Hinterkopf habe, dass die zweite Inhaberin der Firma hintergangen wird, sich eine Handvoll Personen bereichern. Oder fließt der gesamte Gewinn eh in die Firma?

  4. daniela77

    Ja es ist mega spannend und fesselnd. Lilianes Geschichte ist interessant. Da sie ja genau wie Giuliano schon viele Beziehungen hinter sich hat, sind sie sich ja eigentlich schon sehr ähnlich.
    Den Film kenne ich nicht, aber es ist klasse das sich die beiden da so reinhängen um es aufzuklären. Das Herr Grünwald Giuliano so schnell alles über die Extrafirma erzählt und ihn auch noch ins Boot holt ging mir zu schnell. Da könnte doch auch jeder andere diese nächtlichen Aktionen versuche beobachten oder nicht? Will er die dann alle mit einstellen? Und was soll Giuliano jetzt zu Liliane sagen? – er muss doch still sein. Das wird doch noch sehr kompliziert werden und sicher einige Konsequenzen nach sich ziehen.
    Odysseus Gespräche mit Giuliano sind immer wieder sehr aufwühlend und interessant. Das mit der Wahrnehmung ist sehr gut. Manchmal denke ich warum versucht Giuliano es nicht öfters mit der Wahrnehmung, sondern bemitleidet sich noch so oft selber. Also Odysseus Aussagen bewegen mich total, da da meiner Meinung nach was dran ist. Man sieht doch in der heutigen Zeit nur das was man will, das womit es einem gut geht und tut doch immer oder oft das was andere von einem erwarten. Man sollte sich öfters mal selbst wahrnehmen, damit man sich nicht aus den Augen verliert ( hoffe man versteht was ich sagen will).

  5. martinmartin Autor des Beitrags

    Ich verstehe sehr gut, was du sagen willst, Daniela. Ich glaube aber, dass viele Leute viel zu beschäftigt sind, sich mit sich selbst zu beschäftigen. So nach dem Motto des Holzfällers, zu dem sein Vorarbeiter sagt: »Du solltest mal deine Axt schärfen, dann bringst du mehr weiter«, woraufhin der meint: »Dazu hab ich aber keine Zeit.«

    Grünwald wollte ja Giuliano ohnehin ins Boot holen, jetzt haöt ein wenig früher. Außerdem geht es da ja hauptsächlich darum, einen gröberen Konflikt mit seiner Partnerin zu umgehen. Auch wollte ich der Thematik nicht allzu viel Gewicht beimessen. Aber ja, vielleicht hätte man es etwas ziehen sollen.

    Herzliche Grüße
    Martin

  6. rostei

    Die Spannung insgesamt finde ich durchwachsen. Es sind für mich zu viele Elemente verarbeitet worden, die immer wieder ablenken und keinen rechten Spannungsbogen erzeugen. Das ineinander verwobenen Storygeflecht finde ich hingegen gut gelungen. Die Auflösung des Kriminalfalls finde ich zwar interessant, aber vielleicht ein wenig zu abrupt und zu „rein“. Da fehlt es irgendwie auch an Spannung. Hin und wieder war ich knapp davor, das Buch endgültig zu zuklappen, weil mir die Textpassagen zu langatmig waren, zu uninteressanten Geschehnissen gewechselt worden ist, oder ich einfach genervt von Julian war.
    Lillians Geschichte macht ihren Charakter verständlich und ist mir, von Beginn des Buches an, die menschlichste. Obwohl mir der Schockmoment mit Gudrun nun auch einen Pluspunkt für sie zugesichert hat.

    1. martinmartin Autor des Beitrags

      Ich weiß, dass ein Roman nicht das echte Leben abbilden soll, in dem auch mal unwichtige oder anscheinend nebensächliche Dinge passieren. Das ist aber etwas, mit dem ich noch nie so wirklich klargekommen bin. Warum muss ein Roman geschöntes Leben sein? Egal, ob spannend oder romantisch oder dramatisch. Aber vielleicht bin ich als Leser auch nicht anders?

      1. rostei

        Ich denke, ein Roman sollte auf das, für die Geschichte wesentliche reduziert werden, damit sie bündig und spannend und dicht wird. Geschönten Leben ist dies keinesfalls. Nur eine spezielle Fokussierung.
        Ich bin dir auch für dein großes Engagement dankbar, und dafür, dass konstruktive Kritik hier toleriert wird. So können wir alle voneinander lernen (sei es die Ansichten eines anderen zu tolerieren oder eben an sich selbst zu arbeite).

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