Erkenntnisse eines Schreibers

Die Anstöße sind unterschiedlich, aber sie führen zum Gleichen: Man setzt sich hin und beginnt zu schreiben. Über das Ausmaß der Reise, das diese ersten Schritte oft auftun, haben wir keine Ahnung – logisch, liegt sie doch in der Zukunft.

Der Unterschied zu einer normalen Reise liegt darin, dass wir keine Ahnung haben, ob es ein Sonntagsspaziergang wird – zwei, drei Kurzgeschichten – oder eine Weltreise mit vielleicht mehreren Erdumrundungen. Mir ist nicht nur viel auf dem Weg, der nun schon viele Jahre andauert, begegnet, sondern er hat mein Leben völlig umgekrempelt. Bis auf Bestsellererlebnisse war überdurchschnittlich viel dabei.

Es begann nach meiner zweiten (von vier) Griechenlandfahrt mit dem Motorrad. Ich reiste allein und es pflanzte etwas ganz Neues in mein Herz – Freiheit und eine unerklärliche Sehnsucht. Es war so übermächtig, dass es raus musste und so entstand mein erster Roman.Das war vor rund zwanzig Jahren.

Berufliches holte mich ins Hier und Jetzt zurück und der Roman lag, zu Dreivierteln geschrieben in der Schublade. Nein, das stimmt nicht ganz, ich stellte ihn als Fortsetzung ins Internet. Allerdings wusste von der Seite niemand.

 

In meiner Euphorie machte ich kleine Konzepte mit sogar Covervorschlägen und sandte das an 25 Verlage. Etwa ein Drittel sagte ab

 

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