Chance und Einsatz

No risk no fun, kein Gewinn ohne Loskauf, keine Höhen ohne Tiefe, nichts Neues ohne Veränderung – man könnte die Reihe endlos fortsetzen. Wie können wir (Schriftsteller) die aktuelle Krise zu unserem Wohl nutzen?

Alles im gesamten Kosmos ist in einem Gleichgewicht, auch wenn sich das oft nicht auf den ersten Blick offenbart. Wie alle Wahrheiten hat auch die Wellenmechanik in den oben genannten und vielen weiteren Sprüchen ihren Ausdruck gefunden. Und immer gilt: Je höher der Ausschlag nach unten, desto höher wird auch der nach oben sein.  Zwar ist dieser Beitrag des Schreibblogs ein bisschen off topic, aber er betrifft uns alle. Und zu allen gehören auch wir Autoren. Also ist es vielleicht doch nicht off topic.

In meiner näheren und ferneren Umgebung beobachte ich sehr viel Angst und Unsicherheit. Das ist mehr als versrtändlich, denn welchen Reflex soll man sonst haben, wenn man mit Unbekanntem konfrontiert wird? Aber, wie das bei Reflexen nun einmal der Fall ist, haben wir als wahrnehmende Wesen die Fähigkeit zu beobachten, zu reagieren und damit zu steuern, wie wir mit unserer Energie umgehen. Konkret können wir uns tatsächlich in jedem Moment entscheiden, ob wir mit Entrüstung oder Empathie darauf reagieren, wenn uns jemand Trottel nennt. Entüstung ist meistens die erste, unreflektierte Reaktion. Doch wir können uns antrainieren, immer schneller diesen Impuls zu erkennen und ihn zum Beispiel durch Verständnis für das Gegenüber ersetzen. Denn ich bin der Überzeugung, dass jeder zu jedem Zeitpunkt das für ihn Beste gibt – was allerdings man selbst nicht immer ebenfalls als Bestes sehen mag. Aber das ist eine andere Geschichte.

Es geht mir jetzt aber nicht um Entrüstung und Empathie, sondern um die aus dem Unterbewusstsein hochschnellenden emotionalen Reaktionen. Denn sie sind es, die einen in Angst und Panik versetzen; oft so intensiv, dass man kaum mehr handlungsfähig ist – die Angst lähmt. Verstärkt in der aktuellen Situation noch durch eine Zwangsnähe zu den uns Nahestehenden, was nicht selten unsere destruktiven Emotionen vermehrt. Was hier aus dem Unterbweusstsein hochkommt, sind sogenannte Muster. Muster sind Gewohnheiten, die wir uns irgendwann einmal durch Training (Wiederholung) oder ein sehr intensives Erlebnis (Trauma) in unser Untebewusstsein massiert beziehungsweise geschlagen haben. Dieses Unterbewusstsein reagiert seit der Installation des Musters automatisch auf äußere Reize, die mit seiner Einführung verbunden sind, was sich dann in affektiven Handlungsweisen zeigt.

Diese ›Reaktionsautomatik‹ hat etwas durchaus Hilfreiches. Denn ohne sie könnten wir weder sprechen, noch essen, noch sonst etwas. Müssten wir das alles bewusst tun, wären wir hoffnungslos überfordert.

Aber:

Diese Muster oder Programmierungen sind nicht zwingend für alle Zeiten installiert und wir ihnen hilflos ausgeliefert. Sie sollen hilfreiche Automatismen sein, die uns ermöglichen, uns, statt auf die unzähligen Details, auf das Wesentliche zu konzentrieren. Zu diesem Wesentlichen gehört under anderem die Überwachung dieser Automatismen.

Nahezu all unserer Emotionen poppen durch einen Reiz von außen auf, der das entsprechende Programm in Bewegung setzt. So auch die aktuelle Angst und Panik der großen Veränderungen wegen. Angst ist das ›Programm‹, das durch Unsicherheit ausgelöst wird, und auf archaischer Ebene als Flucht- oder Kampfreflex bekannt ist. Die verständliche Reaktion auf Situationen wie die aktuelle ist, da Kampf für jeden Einzelnen recht aussichtslos erscheint, die Flucht. Fatalerweise dürfen wir aber genau das nicht – im Gegenteil sind wir gehindert, uns frei bewegen zu können oder gar die Wohnung verlassen zu dürfen. Und so zieht die Angst schnell die Panik hinter sich her. Dazu kommen Existenzängste, die das Drama noch vertiefen.

Wie kann man diesem Dilemma begegnen?

Verinnerlichen wir uns noch einmal: Angst wird durch Unsicherheit ausgelöst. Flucht ist unmöglich Kampf schon überhaupt. Was bleibt also übrig? Genau: sich mit der Unsicherheit zu beschäftigen, um sie auszuräumen. Dann ist nämlich auch keine Angst mehr nötig. Das wollen auch viele, aber leider laufen sie in die unzähligen Sackgassen, die uns die Medien freimütig anbieten. Bange werden Statistiken beobachtet, ob sich die Infektionsanzahl endlich senkt, hektisch informiert man sich, wie man zu einem neuen Arbeitsplatz kommen könnte und sorgenvoll sucht man nach Informationen, sein Erspartes zu schützen. Leidert lindert das alles die Angst und Panik kaum.

Das große Problem bei Menschen, die auf den eben erwähnten Wegen nach Lösungen suchen, sehe ich darin, dass sie dort keine finden werden. Es ist doch so offensichtlich, dass alle Versuche, die Probleme auf konventionelle Weise in den Griff zu bekommen scheitern. Das Ende von allem? Nichts weniger als das. Nur steht ihr vor einer riesengroßen Herausforderung: Die Lösung liegt jenseits des Flusses, von dem den meisten von Kindheit auf eingetrichtert worden ist, dass es dieses andere Ufer gar nicht gäbe. Der Fluss sei viel zu breit, als dass man etwas Gewisses erkennen könnte. Also Hände weg und schön herüben bleiben. Nur, was tut man, wenn eine drohende Macht einen langsam aber sicher in den Fluss drängt? Konkret uns aus unseren gewohnten Denk- und Lebensweisen schiebt? Man kann sich entweder ins Wasser schieben lassen und ertrinken oder schwimmen lernen. Hat man es schon früher getan, umso besser. Aber keine Sorge, es liegen genügend Schwimmwesten am Ufer. Aber ohne die Bereitschaft an sich geht es trotzdem nicht, man würde abtreiben und irgendeiner Schleuse enden.

Das andere Ufer soll eine Metapher dafür sein, sich mit Themen zu beschäftigen, die man bisher, warum auch immr, abgelehnt hat. Ging es bisher freiwillig, ist man nun gezwungen, es zu tun, und das kann tatsächlich eine Entscheidung auf Leben und Tod sein. Und was konkret tun? Ganz einfach:

Gib allem, das du bisher abgelehnt hast, zumindest die Ehre der Möglichkeit.

Als Probeballon, ob mein Angebot hier Resonanz findet, folgen zwei Absätze. Im einen erkläre ich etwas von energetischen Hintergründen und im zweiten biete ich ein paar Links an, die neue Impulse in dein Leben bringen können.

  1. Energetische Hintergründe
    Ich möchte hier nicht näher in diese weite Thematik einsteigen, nur vorderhand so viel: Alles, wirklich alles ist Energie. Die Energie besteht in unterschiedlichen Sphären. Eine davon ist unsere materielle Umgebung. Doch bereits die hat unterschiedliche Dichten: Wie haben drei (manche sagen vier) Aggregatszustände: gasförmig, flüssig, fest. Das sind die messbaren Ebenen. Zu denen kommen weitere, die auch noch zu dieser groben Sphäre zählen, dazu gehören zum beispiel Emotionen, denn sie sind nichts anderes als chemische Vorgänge. Aber es gibt viele feinere Sphären, die zwar von der groben getrennt, aber mit ihr ›magnetisch‹ verbunden sind. Die uns nächste Sphäre kennen wir alle, von dorther kommen Ahnungen, Fantasien, Sympathie und Antipathie.
    Es gibt sogenannte morphogenetischen Energiefelder. Das sind Felder, die aus allem Möglichen entstehen und dann zu ihm gehörend verbleiben. Zu Menschen, Gruppen, Orten, Nationen. Aber auch zu Diagnosen, allen möglichen Begriffen und auch Gemütszuständen.
    Uns Menschen kann man mit Prismen vergleichen: Gefäße, in die oben neutrales, weißes Licht hineinfließt (Lebensenergie) das uns, durch unsere Emotionen gefärbt, also transformiert, verlässt, während ein Teil davon in uns verbleibt und unseren, der jeweiliegen Emotion entsprechenden, Anteil stärkt. Aber nicht rgendwohin, sondern es sammelt sich neben dem Ziel, das mit dem jeweiligen Wollen verbunden ist, mit gleichartiger Energie. Also zum Beispiel verbindet sich meine Freude mit dem Feld der Freude und erhält wechselwirkend davon Verstärkung. So ist also jeder von uns an diesen Feldern beteiligt mit der jeweils aktuellen Emotion, mit der er seine erhaltene Energie einfärbt. Ahnst du, dass dabei jeder eine Rolle spielt, wie er seine Kraft lenkt? Energien haben die Eigenschaft, sich in ihrer Gleichart zusammenzuschließen. Also werden alle Freude-Emotionen das Energiezentrum ›Freude‹ befüllen und alle Angst-Emotionen das Angstzentrum. Gemeinsames Tun füllt die verschiedensten sozialen Felder, alles rein Persönliche das eigene Feld. Alles, wirklich alles basiert letztendlich auf dieser einfachen ›Mechanik‹. Es bedeutet, dass also jedes Lebewesen seine individuelle Energie (sein Energiefeld) hat, es aber auch Zusammenschlüsse aller Arten in großem Ausmaß gibt. Daraus ergibt sich etwas, das ich gerne mit Wetter vergleiche: Manchmal gibt es sonnige Tage von ungetrübtem Blau, manchmal ziehen Wolken unterschiedlichster Art und Farbe über den Himmel. Manchmal fühle ich mich selbst wie ein Riese, dessen Kopf auf Wolkenhöhe ruht. Ich spüre dann regelrecht die unterschiedlichen Gemütsenergien durch mich hindurchziehen. Zurzeit sind es fast nur Angst und Panik.
    Den Feldern sind wir aber nicht hilflos ausgeliefert. Im Gegenteil können wir durchaus steuern, welche, also was uns beeinflussen soll. Das geht so: Wie bereits gesagt, ziehen sich gleiche Energien an. Das ist auch unter dem Begriff ›Resonanz‹ bekannt. Vorhin haben wir gesehen, dass wir aus vielen Anteilen bestehen, sozusagen eine Art Energie-Konglomerate sind, wobei alle Anteile unterschiedliche Qualitäten haben und eng mit den weiter oben erwähnten Mustern (Programmen) zusammenhängen. Welchem Anteil wir nun unsere Lebensenergie widmen, den stärken wir. Mit Freude den Freudeanteil, mit Angst den Angstanteil und so weiter. Fassen wir diese Tatsache und die mit der Anziehung der gleichen Energie gemeinsam ins Auge, wird offensichtlich, dass die beiden in Resonanz gehen: unser zum Beispiel Angstanteil mit dem allgemeinen Angstfeld. Das Ergebnis: Sobald du deinen Angstanteil nur geringfügig fütterst, kannst du derzeit einen heftigen Unterstützungsschub aus der prall gefüllten allgemeinen Angstwolke wahrnehmen.
    Der Umkehrschluss: Wenn du bestmöglichst versuchst, zu kontrollieren, welchem Anteil du deine persönliche Lebensenergie zukommen lässt, steuerst du dadurch in der Folge die Resonanz, die du von a) deiner direkten Umgebung und b) den großen Feldern erhältst und unmittelbar erlebst. Ist das nachvollziehbar?
    Konkret sieht das so aus: Sobald du dich mit Dingen beschäftigst, die die Fütterung deiner Angst betreffen, stärkst du deinen Angstanteil und damit die Resonanzfähigkeit zu allem was dieser Energie, also der Angst, antspricht. Das werden so gut wie alle Medienberichte sein.
    Wenn du hingegen Themen suchst, die dir Freude oder andere hilfreiche Emotionen beringen, dann stärkst du deinen Freude- oder andere hilfreiche Anteile. Du kannst das Ergebnis einfach bei dir beobachten: deine Stimmung (=Energie) verändert sich und du wirst, je mehr du das praktizierst, zunehmend immuner gegen Angstfelder. Warum? Genau, weil du weniger Resonnz bietest.
    Aber bitte Achtung: Wenn du nicht konkret deine hilfreichen Anteile belieferst, wird sich nachhaltig wenig ändern. Wenn du dich also lediglich immer mit Seriengucken ablenkst, holst du dir momentan eine Atempause, die dich vermutlich spätestens beim Eimnschlafen einholt. Du veränderst also nichts, sondern holst dir lediglich eine Atempause! Sobald du nichts konkret unternimmst, bist du sozusagen neutral und damit der großen Kraft von Feldern ziemlich ausgeliefert. Und zwar solange, bis du dich in eine andere Richtung stabilisiert hast. Die bewusste Entscheidung, welchen deiner Anteile du deine Lebensenergie zukommen lässt, ist keine Schnell-schnell-Maßnahme, sondern ein Prozess, der dein ganzes Sein verändern kann und auch soll. Entsprechend ernstnehmen sollte man ihn also daher. Das Ergebnis kann aber phänomenal sein, weil du damit völlig neuen Chance Eintritt gewährst, die ohne diesen energetischen Wandel keine Chance hätten! Ich lehne mich mal aus dem Fenster und stelle die Frage in den Raum, ob nicht der Impuls zu gloabler Wandlung der übergeordnete Sinn dieser ganzen Situation sein könnte. Das ist allerdings keine vage Vermutung, sondern es deckt sich auch mit dem einen unten verlinkten Video mit dem Astrologen-Interview.
    Abschließend zu diesem komprimierten Kurzausflug noch etwas zum Virus und der Ansteckung. Der Virus ist, trotz allem, auch ein, wenn auch kleines, Lebewesen, dass diesem Energiegesetz, wie alles, unterworfen ist. Durch unsere Angst im Zusammenhang damit, manifestieren wir sehr konkret mit hinein in die Energie dieses allgemeinen Angstfeldes. In logischer Folge sind wir durch die Angst auch anfälliger für eine Infektion und vor allem für unangenehme Folgen der Ansteckung; wir haben schließlich durch die zielorientierte (Virus) Angst regelrecht einen Verbindungskanal geschaffen. Da erklärt übrigens auch, warum der Virus, obwohl es schon seit vielen Jahren Corona-Viren gibt, teilweise recht erfolgreich ist – Angst macht es möglich. Auch erklärt es, weshalb manche Menschen in Pestlagern nicht erkrankten oder Aufräumer nach dem Unglück von Hiroshima nicht verstrahlt wurden; sie boten schlichtweg keine Resonanz, so fantstisch das auch klingen mag.
    Ich finde es unendlich schade, dass sich viele von uns dieser so einfachen kosmischen Gegebenheiten entfremdet haben. Die aktuelle Krise bietet ein unglaubliches Potential für die eine oder den anderen bei der Unterstützung für einen persönlichen Wandel zu mehr Glück, Freude und Frieden. Ich wünsche dir von Herzen, dass du dabei bist!
  2. Links, die für dich hilfreich sein können.
    Rein Wirtschaftliche Zusammenhänge:  Dirk Müller, auch Mister DAX genannt. Beginnen wir ganz pragmatisch. Dirk Müller ist m.E. einer der wenigen, die versuchen, zu Ende zu denken. Zwar auf rein wirtschaftlicher Basis, da aber liefert er hervorragende Zusammenhänge. Bei diesem Link geht es rein um wirtschaftliche Überlegungen, die aber weit über reine Börsenangelegenheiten hinausgehen. Seine Bücher kann ich empfehlen. Doch Achtung! Das ist nichts, um die Angst zu mildern, sondern nur für die, die nach Antworten der globalen wirtschaftlichen Zusammenhänge suchen.
    Fakten zur Zeitenwende aus astrologischer Sicht: Interview des Wirtschaftswissenschaftkers und Astrologen Dr. Christof Niederwieser durch die Astrologenkollegin Antonia Langsdorf. Schon ein guter Weg zur Befreiung aus der Angst. Astrologie ist seit Jahrtausenden kein Hokuspokus, sondern die Auswertung energetischer Impulse und Zusammenhänge von Himmelskörpern. Wenn selbst der kleine Mond bei uns Ebbe und Flut bewirkt, wie unendlich viel größer müssen dann die Einflüsse von Mars, Saturn, Jupiter und Sonne sein? Irgendwie schon logisch, oder? Zumal wir ja wissen: Alles ist Energie und hängt zusammen.
    Energie, Spiritualität: Christina von Dreien ist eine 18jährige Schweizerin mit erstaunlichen Fähigkeiten. Durch erweiterte Wahrnehmung bekommt sie viel mehr mit als die meisten von uns. Sie füllte bereits mit Siebzehn (okay, momentan nicht) Säle mit 1000 Zuhörern und ist sehr aktiv damit, Alternativen zur Angst zu Verfügung zu stellen. Coronavirus als Chance, überhaupt auf Youtube bzw. ihre Seite.

Ich finde, in solchen Zeiten sollten wir alle aus uns herausgehen und über uns hinauswachsen, forschen, in und um uns, Wege zu mehr Glück und Freiheit zu finden und, wenn wir welche gefunden haben, sie zu teilen.

In diesem Sinn wünsche ich dir eine chancenvolle Zeit!

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