Anführungszeichen

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Dieses Thema enthält 3 Antworten und 4 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von martin martin vor 1 Jahr, 4 Monate.

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  • #33144

    Jan.Ghost
    Teilnehmer
    • Beiträge: 4
    • schaut mal rein

    Bei den Patchwork-Tipps wurde ich heute auf die verschiedenen Anführungszeichen aufmerksam gemacht. Etwas überrascht hat mich jedoch die Empfehlung.

    Wieso sollte in einem Programm für Schriftsteller eine Form (« ») verwendet werden, die in der deutschen (Schrift-)Sprache eher unüblich ist?

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    #33146
    alfredo
    alfredo
    Teilnehmer
    • Beiträge: 215
    • macht Urlaub hier

    Hallo Jan.Ghost,

    in der Tat, es sind keine deutschen Anführungszeichen. Aber schau dir mal deine Bücher im Bücherschrank an, dort wird selten noch ein Buch zu finden sein, dass diese Zeichen “für wörtliche Rede” benutzt.

    Natürlich liegt es in deinem Ermessen bei den dt. Zeichen zu bleiben.

    Die Empfehlung kommt wohl daher, dass heute die Verlage diese Zeichen benutzen (darauf bestehen?).

     

    Beste Grüße

    Alfredo

     

    #33147
    detlev
    detlev
    Teilnehmer
    • Beiträge: 938
    • Gehört zur Einrichtung

    In DE ist »Rede« ist üblich, in anderen europäischen Ländern sind es andere Zeichen. Man kann ja auch andere Zeichen nehmen, man kann welche erfinden. Ob es sie Leser mitmachen, ist eine ganz andere Frage.

    #33154
    martin
    martin
    Keymaster
    • Beiträge: 4695
    • Käpt'n

    Hallo Jan.Ghost,

    in der Tat stammen die Chevrons bzw. Guillemets aus dem Französischen, vermutlich hat sie Citroen geklaut und aufgestellt.

    Dabei werden aber diese Spitzzeichen in Frankreich und der französischsprachigen Schweiz so verwendet, wie du sie darstellst, also «Eine Rede» (das sind die Guillemets), wogegen man in unseren Landen die umgekehrten, die Chevrons für »die Rede« verwendet. Der Grund für diese Anführungszeichen ist ein typografischer. Sie wirken bei Aufeinandertreffen mehrer Zeichen – wie etwa hier: »›So‹ würde ich das nie sagen«, erwiderte er – optisch nicht so löchrig, also homogener, und besser lesbar (stattdessen „‚So‘ würde ich das nie sagen“, sagte er).

    Aus diesem Grund empfehlen wir die Verwendung der Chevrons, weil wir auf unsere Autoren schauen, dass sie automatisch optisch ansprechbare Geschichten veröffentlichen oder anbieten. Und üblich sind, wie schon Alfredo sagt, meistens die Chevrons – aus gutem grund.

    Viele Grüße
    Martin

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