Arbeiten mit dem Lektoriat

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Dieses Thema enthält 4 Antworten und 2 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von vons7 vons7 vor 1 Woche, 4 Tagen.

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  • #34853
    vons7
    vons7
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    • schaut mal rein

    Hallo.

    Ich tue mich schwer, meine Texte in PW zu überarbeiten. Irgendwie habe ich immer das Gefühl, dabei geht mir dann vielleicht etwas verloren. Ich nenne es hier mal den “Lebensatem” meiner Geschichte verlieren. Was im Grunde ja quatsch ist. Eigentlich habe ich nur Angst, es zu verschlimmbessern.

    Deswegen dachte ich mir, mach ich das als eigenes Lektorat. Da gehen mir die alten Formulierungen nicht verloren, ich kann herumexperimentieren und wenn ich das dann in das Original transportiere, dann kann ich immer noch entscheiden, ob ich alle Umformulierungen annehmen möchte oder nicht.

    Nun zu meiner Frage: Muss man dann immer das gesamte Projekt als Lektorat senden, oder kann man das auch auf einzelne Szenen runter brechen? Und wenn ja, wie geht das? (PS: @martin wenn nicht, wäre es vielleicht möglich, das bei zukünftigen Versionen einzubauen? Ich hab ja nicht die Ahnung, wie Aufwendig das im Hintergrund sein würde.)

    Lieben Gruß Yvonne

    #34856
    martin
    martin
    Keymaster
    • Beiträge: 3415
    • Käpt'n

    Hallo Yvonne,

    ich weiß nicht, ob ich dein Anliegen bzw. deine Vorgehensweise richtig verstehe. Du verwendest den lektoratsmodus für dich selbst, um Varianten vorzuhalten? Wenn ja, an wen sendest du denn das Lektorat?

    Du brauchst do lediglich die Vorversionen zu nutzen, dort hast du eine komplette Historie der Änderungen. Ist das nicht einfacher?

    Viele Grüße
    Martin

    #34857
    vons7
    vons7
    Teilnehmer
    • Beiträge: 15
    • schaut mal rein

    Du verwendest den lektoratsmodus für dich selbst, um Varianten vorzuhalten? Wenn ja, an wen sendest du denn das Lektorat?

    Fast. Also ich will meine Änderungen sozusagen nicht direkt in die erste Fassung hämmern.

    Bis jetzt hatte ich das immer so gemacht, dass ich für Änderungen/Überarbeitungen (also nicht die, die man mit der Stilanalyse macht oder so, sondern zum Beispiel Anmerkungen von anderen, die meine Texte bereits gelesen haben) den Text ins Word kopiert habe. dort hab ich dann fleißig hin und her getüftelt, umgeschrieben und so weiter. Dann durch lesen Absatzweise mit dem PW-Text verglichen und wenn mir nichts gravierendes auffiel, was ein nicht übernehmen rechtfertigen würde, habe ich den Word-Text in PW kopiert.  Meist hat das zur Folge, dass ich nachher die Prüfung von PW wieder anwerfen muss und dort dann noch nachbessern.

    Jetzt dachte ich, ich probiere das mit dem Lektoratsmodus. Senden tue ich das an mein Laufwerk C. Von da hole ich es mir in ein neues Projekt mit dem Namen des alten und Zusatz Lektorat. Hat jedenfalls in die eine Richtung  so funktioniert. Bin ja noch am ausprobieren.

    Du brauchst do lediglich die Vorversionen zu nutzen, dort hast du eine komplette Historie der Änderungen. Ist das nicht einfacher?

    Vielleicht. Noch bin ich am rumtesten, womit ich am besten leben kann. Vielleicht ist das später, wenn ich vor Überarbeitungen keine Scheu mehr habe, auch alles hinfällig. Im Moment traue ich mir und meiner Kunst noch nicht über den Weg, es besser statt schlechter zu machen.

     

    #34858
    martin
    martin
    Keymaster
    • Beiträge: 3415
    • Käpt'n

    Hi Yvonne,

    hast du die Historie schon mal unter die Lupe genommen? Du kannst dort im Vergleich zu mehreren Versionen sehen, was du geändert hast, so ähnlich wie bei der Änderungsverfolgung von Word. So kannst du entweder einzelne Passagen zurückersetzen oder gleich die ganze Szene einer bestimmten version. Ich kann mir gut vorstellen, dass das deinem Bedürfnis entspricht. Würde mich interessieren, welche Erfahrungen du damit machst.

    Herzliche Grüße
    Martin

    #34860
    vons7
    vons7
    Teilnehmer
    • Beiträge: 15
    • schaut mal rein

    Danke Martin, das hatte ich noch nicht entdeckt. Ich werde damit mal experimentieren. Dauert aber noch ein wenig, jetzt ruft erst einmal die Nachtschicht.

    LG Yvonne

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