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Dieses Thema enthält 15 Antworten und 5 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von martin martin vor 7 Monate, 3 Wochen.

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  • #15539
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    Hallo zusammen,

    gibt es eigentlich eine Möglichkeit, Bildbeschriftungen unter einem Bild anzeigen zu lassen?
    Bisher habe ich immer extra Text darunter geschrieben, was aber meist ziemlich doof aussieht.

    #18860
    martin
    martin
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    • Käpt'n

    Hallo draftec,

    nein, gibt es nicht. Patchwork ist nicht auf Bilder ausgerichtet, die es ja in belletrstischen Texten üblicherweise kaum git. Man kann zwar Bilder verwenden, um zum Beispiel in einem Nachwort auf weitere Bücher hinzuweisen oder ein Autorenfoto anzubringen. Aber eben nur in bescheidem Maß.

    Viele Grüße
    Martin

    #18861
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    Hallo Martin,

    alles klar. Danke für die Rückmeldung.

    #32996

    Josef
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    Hallo,

    ist das noch immer der aktuelle Stand?

    Finde ich etwas schade, das sollte eigentlich ein Standardfeature sein..

    Danke, viele Grüße

    Josef

    #33011
    martin
    martin
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    Hallo Josef,

    um sauber Bildunterschriften zu setzen bräuchte man zum Beispiel Tabellen, die es aber in Patchwork bewusst nicht gibt. Eine zwar nicht superelegante aber immerhin Option wäre, den Bildern selbst einen weißen Rand mit Beschreibung zu verpassen. Wird aber bei mehreren Bildern der sich unterschiedlich ergebenden Größen wegen problematisch – würde ich nicht machen.

    Tut mir leid, hinter der literarischen Grenze möchten wir doch bleiben.

    Viele Grüße
    Martin

    #33116

    Josef
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    Hallo Martin,

    Danke für die Antwort.

    Wenn auf der einen Seite Bilder unterstützt werden, Bildunterschriften jedoch nicht, ergeben sich viele Möglichkeiten, gleichzeitig schränkt man aber die Nutzung das Programm doch sehr ein..

    Es würde schon ausreichen, wenn mit dem Bild die Unterschrift gesetzt werden kann, und Bild+Unterschrift dann zusammen gehalten werden (denn das ist aktuell gar nicht möglich). Tabellen braucht es dafür nicht..

    Viele Grüße

    Josef

    #33119
    martin
    martin
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    Hallo Josef,

    um die Bildunterschrift an den unteren Ran des Bildes zu fixieren, musst du ja diesen Text vom anderen getrennt haben. Wie willst du das ohne Tabelle machen, wenn der restliche Text das Bild umfließt? Also muss man Bild samt Bildunterschrift in eine Tabelle verfrachten, die wiederum die Breite des Bildes hat und einen Container für beide bildet.

    Wenn du eine andere Idee hast, bin ich gerne offen dafür, nur mir fällt keine ein.

    Viele Grüße
    Martin

    #33121
    Erzengel_Michael
    Erzengel_Michael
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    Hallo Josef, hallo Martin,

    ich habe gerade eure kurzen Beiträge gesehen. Ich verstehe Martin sehr gut, da Patchwork ein Autorenprogramm und kein Tool zum Desktop-Publishing ist. Allerdings ist in Patchwork die Funktion die Josef (verständlicherweise) gerne möchte, schon an anderer Stelle vorhanden. Soweit ich verstanden habe ist die Funktion welche Josef vermisst in der Recherche (siehe Video “WW 12 – Recherche II – Internetrecherche”) zu finden, denn dort wird intensiv mit Bildern gearbeitet (ab 5:50) zu sehen.

    Momentan arbeite ich ausschließlich “bleiorientiert”. Aber ein anderes anstehendes Projekt (Fachbuch) wird mich genau an den Punkt bringen, Bilder umfangreicher verwenden zu müssen. Beeinflusst von dem Video habe mich mir keine Gedanken gemacht, dass hier größere Herausforderungen auf mich zukommen könnten.

    Viele Grüße

    Michael

    #33124
    martin
    martin
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    • Käpt'n

    Hi Michael,

    das, was du in der Recherche machen kannst, ist schon im Text genauso möglich. Soll etwas unter einem Bild stehen, wie man es in dem Video sieht, ist das so lange kein Problem, als der Text das Bild nicht umfließen soll. Also bei all den Bildern, die als Einstellung nicht ›rechts‹ oder ›links‹ haben.

    Viele Grüße
    Martin

    #33125
    Erzengel_Michael
    Erzengel_Michael
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    Guten Morgen Martin,

    vielen Dank für die Info. Deine Videos finde ich sehr hilfreich, da diese einen leichten Einstieg in die einzelnen Funktionen zeigen und freue mich ein bisschen, doch alles richtig verstanden zu haben.

    Bis bald

    Michael

    #33171

    Josef
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    Hallo Martin,

    ich steck da zuwenig im Detail drinnen. Aber ich finde es schade, weil Patchwork aktuell nur für Belletristik verwendbar ist..

     

    Hallo Michael,

    bzgl. Fachbuch. Das war auch mein Ansatz, erstes Projekt ist eine Biographie-Arbeit, später aber war ein Fachbuch angedacht..

    Sorry für die offenen Worte und ich will niemanden zu nahe treten: aber Patchwork ist dafür nicht einsetzbar.. Bildunterschriften sind ein Muss.. und wenn man auch noch ein Abbildungsverzeichnis will.. oder Formeln.. oder Querverweise.. oder Fußnoten.. keine Chance..

    Zusätzlich werden Bilder im PDF-Output nicht komprimiert (selbst wenn die Originalbilder komprimiert waren), damit ist man bei wenigen Bilder sehr schnell bei einigen 100MB-Dateigrößen.

     

    Danke und viele Grüße

    Josef

    #33173
    Erzengel_Michael
    Erzengel_Michael
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    Hallo Josef,

    ich möchte Dir Patchwork nicht schönreden. Auch ist es so, dass jeder seinen eigenen Schreibstiel und vor allem Arbeitsstiel hat. Weder mit Formeln, noch mit Fußnote hatte ich bis jetzt ein Problem, einer “offiziell” richtigen Lösung möchte ich hier aber Martin nicht vorgreifen.

    Das Thema Querverweise, hmmm, damit habe ich mich aus Mangel an Bedarf noch nicht auseinandergesetzt und ein Abbildungsverzeichnis habe ich mir bis jetzt auch immer erspart (aus dem einfachen Grund, weil ich derartiges als Seitenanzahl-Aufbläh-Füllmaterial betrachte). Und zum Komprimieren hat die Martin schon die Ursache genannt.

    Ich pflege einen, und das war und ist für mich das Hauptargument, einen sehr kreativen (meine Frau sagt chaotischen) Arbeitsstiel, d.h. ich arbeite grundsätzlich an mehreren Projekten gleichzeitig, arbeite für mehrere Auftraggeber und habe noch einiges fix geplant wofür ich bereits Material sammle. Auch ist es nötig, dass ich Texte über mehrere Versionen weiter pflege und weiter entwickle, dafür ist Patchwork konkurrenzlos.

    Ich verstehe sehr gut, wo Deine Anforderungen liegen, und kenne mehrere Programme die für die von Dir beschriebene Arbeit sehr gut geeignet sind. Ich finde das auch gut so, denn damit ist sichergestellt, dass es auch viele Lösungen am Markt gibt.

    Viele Grüße

    Michael

    #33174
    asaya
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    Hallo Josef

    Aber ich finde es schade, weil Patchwork aktuell nur für Belletristik verwendbar ist.

    Weil Patchwork eben eigentlich genau nur für Belletristik geschrieben wurde – und auch wenn für viele Fachbücher die Recherche und das Kreativboard nützlich sind, so muss ich Martin eben doch ein bisschen recht geben, das wenn er eben auch noch alles einfliessen lassen würde, das für Sachbücher gebraucht wird (wie Tabellen, “Infokästchen” usw), dann würde Patchwork noch unübersichtlicher und für Frischlinge abschreckender. Ich musste mich selbst glaub 4 mal drann wagen, bis ich das Programm überhaupt länger als 10 Minuten verwendet habe, weil es mich einfach erst fast etwas erschreckt und überfordert hatte. Und selbst jetzt verwende ich nur ein kleiner Teil seiner Fähigkeiten.
    Dazu kommt, das gerade das EBook-Format(e) längst nicht ganz so viel beherrscht (zumindest offiziell) wie die diversen Textformate (oder HTML). Also ist Martin möglichst einen Weg gegangen, das man Text schreiben und sozusagen in mehrere verschiedene Formate ausgeben kann und trotzdem sehr ähnliche Endresultate erhalten kann. Ich kann es mehr als verschmerzen, das PW keine Fachliteratur beherrschen kann – da wäre der CMS-Gedanke, also Inhalt von Gestaltung zu trennen, auch eher etwas schwierig. Bei einem Fachbuch macht es mehr sinn, beides gleichzeitig zu machen (auch wenn es einem von Schreiben eher ablenkt) während bei der Geschichte schreiben selbst eher angenehm ist, einfach erst einmal zu schreiben (also den Inhalt zu erstellen) und erst dann das in ein ansehnliches Werk zu verwandeln. Zumindest mir geht es so – und ich Denke, das es Martin ähnlich gehen dürfte.

    So, ich denke, ich schleife aber fast etwas zu stark vom (ursprünglichen) Thema ab. Aber das Fazit bleibt: PW ist einfach nur für Unterhaltungsliteratur geschaffen worden. Und Martin hat das auch immer so bekräftigt. Kritik und Änderungsvorschläge nimmt er sehr gerne an – nur die Ausrichtung (den Sinn der “allumfassenden” Belletristik-Autorenprogramms) von PW wird er wohl nicht einfach so über Bord werfen.

    Gruss Asaya

    #33176
    Erzengel_Michael
    Erzengel_Michael
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    Hallo Asaya,

    ich widerspreche nur ungern, aber zwischenzeitlich habe ich außer für die automatische Eintragung der Seitenzahlen, die sich Josef sicher bei seinem Abbildungsverzeichnis wünscht, keine Anforderung gefunden, die Patchwork nicht erfüllen würde. Der Punkt ist wirklich die Arbeitsweise und –   das liegt aber in der Natur der Sache – das Arbeiten mit dem Programm. Wenn ich einen Querverweis einbauen will, dann ist das im Patchwork-Jargon halt leider ein Anker, die Funktion ist die gleiche (hab ich die letzten 20 Min. gerade ausprobiert). Ähnlich verhält es sich mit den anderen Anforderungen, die umsetzbar sind, von mir vielleicht laienhaft umgesetzt, aber ich bekomme das Ergebnis, das ich mir vorstelle.

    Ich bin kein Freund von der Festlegung eines Werkzeugs (entschuldige Martin) auf nur eine Funktion/Tätigkeit. So manches Messer ist ein perfekter Brieföffner, auch wenn es dafür nicht konstruiert wurde und derer Beispiele gibt es noch viele. Aber wie schon weiter oben geschrieben, es ist gut, dass es viele Möglichkeiten gibt und ich bin sehr sehr froh, dass Patchwork auch für Fachtexte verwendet werden kann.

    Nichts für Ungut

    Michael

    #33177
    asaya
    asaya
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    Hallo Michael

    Was die Anker (bzw das Glossar/die Textmarken) betrift, so hat Martin diese erst kürzlich – auf unsere Kritik/Wunsch hin Anpassungen bzw eine Implementation gemacht. Wir mussten lange und gut begründen, wieso diese auch bei Unterhaltungsliteratur (Besonders das Glossar-Ähnliche Funktion) sinnvoll sein kann. Er akzeptierte schlussendlich unsere Ansicht und setzte es auf seine Liste und dann auch schnell um.

    Anforderungen, die PW (für Fachtexte) nicht erfüllt: Wenn man mal von Listen, die man indirekt – also ohne Automatik – erstellen absieht: PW kann keine Tabstops (EBooks ignorieren die sowieso meistens, wenn man nicht PDF benutzt – was ja der Sinn eines EBook-Readers untergräbt). Tabellen kann er ebenfalls nicht – die habe ich auch schon gesucht – für ein Fachtext. Ob PW in Texten Bildunterschriften unterstützt, weiss ich auch nicht ganz genau – man liesst hier irgendwie von beidem bzw nur mit Einschränkungen. Man kann nur mit einem Trick mehrere Schriftarten benutzen (was bei den EBooks dann auch gleich vom Reader wieder ausgehebelt wird – oder zumindest werden kann). Ja, sicher, nicht alle Fachbücher brauchen diese Elemente – oder mann Trickst eben halt.
    Ich habe aber mal ein Fachtext (IT) in PW versucht zu schreiben. Es sah Schrecklich aus.

    Wenn du allerdings Fachtexte schreibst, die du vollständig an PW umsetzen kannst (so klingt es für mich aus deinem Text heraus), dann ist es ja ganz gut. Darfst du, weder ich noch Martin verbieten es dir. ^^ Josef empfindet es offenbar nicht so (und ich sah deinen Beitrag erst nach dem abschicken). Und ich hatte ebenfalls mühe, mittels PW den Text für ein Fachtext in einen ansehnlichen und brauchbaren Form zu bringen. Und Martin bestätigte damals auch, das PW eben nicht für sowas gedacht ist.

    Martin hat die Grenze (aufgrund der Autorentools vorallen) bei Unterhaltungslektüren gesetzt – mit dem Ziel, die Tools, die man dafür braucht, unter einem Dach zu bündeln (Von Charaktererstellung/Definition über Plotplanung zu Kreativ- und Recherchensammlung bis zum fertigen Text, deren Korrektur (inkl Lektorierung) und der (Druck-) Aufbereitung. In diesem Sinne (fast) alles, was für Unterhaltungsliteratur gebraucht wird, in einem Programm. Fast wie ein OfficeSuite, nur das dort von Textverarbeitung über Grafikbearbeitung zu Tabellen, Formeln usw gebündelt wird.

    Ganz ehrlich: Für meinen Geschmack klingt mein Beitrag hier schon recht belehrend (im eher negativen Sinn). Ich lass ihn trotzdem so stehen, da es meine Meinung wiederspiegelt und ich nicht recht anders wüsste, wie ich es auf die schnelle anders schreiben sollte.

    Wir könnten noch lange darüber diskutieren, für was wir PW zu gebrauchen glauben bzw für was Martin es ausgelegt hat, wichtig sind aber eigentlich nur der eine Punkt: Das wir das Programm für das nutzen, wofür es uns sinnvoll erscheint und wie die nötigen Funktionen finden oder die Tricks dazu und das wir, nur weil andere unsere Meinung nicht teilen, uns den Spass an dem Programm (oder je nach dem an anderen Programmen) nicht nehmen lassen. Ich schreibe “mein” buch für mich und zum spass und würde es mittlerweile nicht mehr in einem anderen Programm umsetzen wollen, während ich für andere Texte LibreOffice – oder manchmal sogar einfach nur Notepad++ – verwende. Jedem das seine. Und was übrig bleibt, den Hunden…. oder wie der Spruch auch schon wieder geht. ;)

    Gruss Asaya

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