BoD (Books on Demand GmbH)

Dieses Thema enthält 4 Antworten und 2 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von martin martin vor 4 Jahre, 10 Monate.

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  • #15723
    martin
    martin
    Keymaster
    • Beiträge: 3808
    • Käpt'n

    So, wie ich für die Amazon-KDP-Schiene für eBooks bin, bin ich auf dem Printsektor für BoD – anstatt CreateSpace. Es mag sein, dass ein wenig Gefühlsmäßiges dabei auch mitspielt, ich lasse mich also gern von Argumenten überzeugen.

    Die von mir entdeckten Vor- und Nachteile von BoD (mit Seitenblick auf CreateSpace):

    Vorteile:
    + Gängiges Taschenbuchformat
    + Überhaupt viele Formate bis zu frei wählbaren
    + Hardcover möglich, sogar mit Fadenbindung
    + Tadellose Qualität in mehreren Optionen
    + Schnelle und praktische Eigenbestellungen für z.B. Lesungen, Geschenk, Rezi-Exemplare in Staffeln
    + Inklusive ISBN
    + Das Werk steht für den gesamten Buchhandel zur Verfügung
    + Das Werk wird bei KNV, umbreit und INGRAM gelistet (wichtig für den Buchhandel!)
    + Das Werk wird bei Amazon gelistet (!)

    ‘Nachteile’:
    – Einmaliger Fixpreis von dzt. 19,00 pro Werk
    – 1 Jahr vertragliche Bindung

    (eBooks würde ich auf keinen Fall über BoD vertreiben, sondern gleich direkt bei Amazon und dort vermutlich gleich mit Bindung und Ausleihe)

    Viele Grüße
    Martin

    #19661

    martinfischerautor
    Teilnehmer
    • Beiträge: 109
    • übernachtet manchmal

    Ja, BoD wäre auch meine erste Wahl gewesen, wenn nicht die Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz wäre. In der Schweiz vertreibt BoD die Bücher über den Schweizerischen Papeteristenverband (SPV) – glaube ich zumindest – und der setzt die Bücherpreise gleich derart hoch an, dass ich für meine Autorenexemplare mehr bezahlt hätte, als sie bei Amazon schlussendlich kosten. Leider fand sich niemand bei BoD, mit dem ich kompetent hätte diskutieren können. Es wurde mir einfach mit Bedauern mitgeteilt, dass …

    #19662
    martin
    martin
    Keymaster
    • Beiträge: 3808
    • Käpt'n

    Hallo Martin,

    gut, ich bin bei BoD als Verlag, was vielleicht erweiterte Gesprächsbereitschaft bedeutet. Ich kann mir auch vorstellen, dass die von den Unmengen Selfpublishern – von denen sicher manche nicht sehr professionell auftreten – eine bedingte SP-Allergie haben. Okay, dann sollten sie das nicht anbieten.

    Bis dato hatte ich aber nur positive Erfahrungen, inkl. schneller telefonischer Klärung.

    Für den Transport in die Schweiz: Nach Österreich gibt es eine Versandfirma an der Grenze zu Ö, an die man aus Deutschland schicken lassen kann und die dann für geringes Geld die Weiterleitung übernimmt. So hat man die meist kostenlose Fracht in D und eine kostengünstige Weiterleitung. Vielleicht gibt es so etwas auch für die Schweiz?

    Wieso zahlst du für deine Autorenexemplare an den SPV? Das ist doche eine Sache zwischen dir und BoD.

    Viele Grüße
    Martin

    #19663

    martinfischerautor
    Teilnehmer
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    • übernachtet manchmal

    Vielleicht gibt es so etwas auch für die Schweiz?

    Es gibt einige davon im grenznahen Raum, aber sie stehen stark unter Beschuss. Soweit habe ich mich nicht informiert, weil … (siehe nächster Punkt)

    Wieso zahlst du für deine Autorenexemplare an den SPV? Das ist doche eine Sache zwischen dir und BoD.

    Als ich mich bei bod.de als Autor anmelden wollte, kam die Aufforderung, mich als Schweizer bei bod.ch anzumelden. Gesagt, getan … und dort kosten die Eigenexemplare etwa 1 1/2 mal soviel, wie auf dem deutschen Preisrechner ausgewiesen. Als ich da nachfragte, bekam ich die “bedauerliche” Auskunft von wegen Monopol in der Schweiz oder so ähnlich.

    Ich fand es sehr ärgerlich, auch wenn der Service bei epubli dann 1A war. Nur leider beliefert epubli nicht direkt Amazon, sondern tritt dort als Drittanbieter mit separaten Versandkosten auf. BoD hat anscheinend ein Abkommen mit Amazon.

    Aus deutscher Sicht sind die Optionen toll, aber dass deutsche Bücher nicht nur in Deutschland gekauft und gelesen werden, hat man nicht völlig durchgedacht.

    IMHO.

    #19664
    martin
    martin
    Keymaster
    • Beiträge: 3808
    • Käpt'n

    Hm, das tut mir leid für euch Schweizer, finde ich nicht witzig. Hätte auch nicht gedacht, dass es so etwas gibt – ziemlich krass. Andererseits: vor EU-Zeiten war es zwischen Ö und D auch nicht soo viel anders.

    Einzige Chnace wäre also, bei einem Verlag in D oder Ö zu verlegen. Dann käme lediglich der Zoll dazu.

    Viele Grüße
    Martin

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