Diskussionsvorschlag zur Erweiterung der Vorlesefunktion

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Dieses Thema enthält 12 Antworten und 6 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Phoenix vor 1 Monat, 1 Woche.

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  • #31617

    Phoenix
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    • schaut mal rein

    Hallo zusammen,

    ich finde die Vorlesefunktion sehr praktisch beim Überarbeiten. Dass man sich das direkt beim Umschreiben ohne andere Software nutzen zu müssen unkompliziert vorlesen lassen kann. Danke dafür.

    Jetzt habe ich zwei Ideen, von denen ich aber leider nicht weiß, welcher Aufwand dahinter stecken würde, das in Patchwork einzubauen. Ich stelle das einfach mal zur Diskussion, vielleicht ist es ja eine brauchbare Idee die umsetzbar ist? Und falls ich übersehen habe, dass es das schon gibt, bitte einen Hinweis geben, wie man das bedient.

    Vorschlag 1: Wenn man auf Lesungen geht, eine Vortrag im Job halten muss oder die Kinder Referate für die Schule ausarbeiten müssen und man eine strikte Vorgabe hat, dass der Vortrag nicht weniger als zum Beispiel zehn Minuten und nicht mehr als fünfzehn Minuten dauern darf, dann steht man da, liest einem freundlichen Menschen die Textstelle vor, plant um, schreibt um, liest wieder vor.

    Wie wäre es denn, wenn man eine Textstelle markieren könnte, dann die geplante Vorlesegeschwindigkeit wählt und einem Patchwork dann automatisch berechnet, dass diese Passage  beispielsweise 17 Minuten dauern würde? Man das Ergebnis aber schon nach ein paar Sekunden hätte ohne vor sich hin zu murmeln, weil das der PC berechnet? Und vielleicht, dass man sogar einen Hinweis bekommt, wenn man drei Minuten Lesezeit sparen will, dann empfiehlt es sich bei der vorgesehenen Lesegeschwindigkeit die Passage um zum Beispiel 200 Zeichen zu kürzen? Wie seht ihr das?

    Vorschlag 2: Mir ist es nicht immer möglich vor dem Computer zu sitzen beim Überarbeiten. Wäre es irgendwie möglich, dass man sich das ganze Buchprojekt als Audiodatei exportiert. Oder wahlweise Kapitelweise oder Szenenweise? Dann könnte man sich sein eigenes Buch zum Beispiel auf der Gassirunde über einen MP3 Player anhören und sich Notizen machen, wo es hakt. Und wenn ich nicht vor dem Bildschirm sitze, kann ich besser Distanz zu meinem Werk annehmen. Lässt sich sowas überhaupt umsetzen oder ist das unrealistisch?

    Beste Grüße,

    Phoenix

    #31618
    alfredo
    alfredo
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    • übernachtet manchmal

    Hallo Phoenix,

    zu deinem Vorschlag 1 möchte ich mich weniger äußern, weil dies für mich jetzt nicht unbedingt relevant wäre.

    Aber deinen zweiten Vorschlag halte ich für sehr interessant. Dafür könnte ich mich begeistern. Das wäre eine großartige Hilfe, eine Art eigenes Hörbuch fürs  Korrekturhören.

    Ich könnte mir auch vorstellen, das Vorschlag 2 einfacher umzusetzen wäre.

     

    Beste Grüße aus Trier

    alfredo

     

    #31619

    Phoenix
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    • schaut mal rein

    Hallo Alfredo,

    ja genau so habe ich das mit der Unterfunktion zwei gemeint. Aber um Martin nicht zu schocken wollte ich noch klarstellen, dass es da nicht um Hörgenuss wie bei eine Hörbuch gehen soll, sondern nur um die Computerstimme, die das ohne Schnörkel und Beiwerk einliest. Nur dass dann die Verwendungsweise wie bei einem Hörbuch funktioniert.

    Phoenix

    #31620
    martin
    martin
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    • Käpt'n

    Liebe(r) Phoenix,

    zu 1: wie fast alles ließe sich auch das beim Programm integrieren. Aber du kannst das sehr einfach selbst lösen: Miss die Zeit für eine beliebige etwas längere Szene, sagen wir mal genau 5 Seiten. Dann lass dir Wörter und Zeichen in der Kapitelübersicht anzeigen. So hast du alle vier Daten und kannst dir einfach herausdividieren, was du gerade brauchst. Ich kann das mal auf die To-do-Liste tun, wird aber sicher nicht ganz vorne landen.

    zu 2: Ich kann mal nachsehen, inwieweit das in der API enthalten ist. Aber prinzipiell ist das eine Sache der Stimmen. Wenn man gute möchte (z.B. IVONA), kann man die dazukaufen, hat nichts mit Patchwork zu tun. Bei den Stimmen ist meistens auch eine Software dabei, die den Vorteil hat, dass die Umsetzung Teyt > Sprache sehr schnell geht

    Ich freue mich über deine Beiträge. Feedback ist wertvoll für uns und einige gute Features wurden schon von euch Anwendern ins Leben geholt. Du werkelst seit mindestens Mitte April mit Patchwork und das immer noch. Also hast du entweder deine Mailadresse bei deinem Account geändert oder … drehst immer wieder etwas an der Demozeit :-) Kannst du mir da bitte aus meinem Grübeln helfen?

    Liebe Grüße
    Martin

    #31621

    Phoenix
    Teilnehmer
    • Beiträge: 13
    • schaut mal rein

    Lieber Martin,

    danke für die Antwort. Ich erkläre mal genauer.

    Zu 1. Ja man kann sich natürlich vor den Computer setzen, die betreffende Passage vorlesen lassen und mit der Stoppuhr in der Hand (beispielsweise im Handy) die Zeit stoppen, die der Vortrag brauchen würde. Dazu muss man aber, wenn der Vortrag zehn Minuten dauern würde aber auch zehn Minuten aufmerksam vor dem Rechner sitzen und warten, wann man auf Stopp drückt bei der Stoppuhr.

    Ich dachte halt, das könnte man womöglich so lösen, dass man die Textpassage markiert, auf ein Knöpfchen bei der Vorlesefunktion drückt und dann ein Fenster nach wenigen Sekunden aufploppt, wo beispielsweise steht: Voraussichtliche Vorlesezeit für den Ausgewählten Text beträgt 12:02 Minuten. Also quasi als Verkürzung des Zeitaufwandes und ohne dass man das Vorlesen hört. Rein mathematisch im Hintergrund ermittelt. Ist das jetzt eindeutiger formuliert?

    Zu 2.: Welche Stimme das einlesen würde, wäre mir herzlich egal. Es ginge mir da im Kern um die Funktion, dass man das Buch als Audiodatei exportieren würde.

     

    Zu deiner Frage mit der Lizenz: Das lässt sich ganz leicht erklären. Mein Mann hat mit seiner Mailadresse bei dir die Lizenz gekauft um sie mir zum Geburtstag zu schenken. Er hat für die Kaufabwicklung seine Mailadresse benutzt, auf die ich aber keinen Zugriff habe. Deshalb habe ich mich hier im Forum mit meiner Mailadresse angemeldet, damit ich auch sehen kann, wenn Antworten eingehen und so weiter. Hätte nicht gedacht, dass das Verwirrung stiften könnte. Ich schicke dir per PN auf Facebook die Mailadresse von meinem Mann und so weiter, solche privaten Daten möchte ich hier lieber nicht veröffentlichen, OK?

    Liebe Grüße

    Phoenix

    #31622

    adele
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    • schaut mal rein

    Hallo Phoenix,

    zu dem 2. Punkt – ich lasse mir schon länger bei Gelegenheit mein Geschreibsel vorlesen. Ich nutze auf dem Smartphone den FB-Reader, dazu gibt es ein Vorlese-Plugin. Das Buch erstelle ich als PDF und Schwupps, schon kann ich es sowohl lesen, als auch mir vorlesen lassen.

    Liebe Grüße Adele

    #31623

    Phoenix
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    • schaut mal rein

    Hallo Adele,

    danke für deine Anregung, diese App kannte ich noch nicht und werde sie ausprobieren. Ist nur leider immer etwas umständlich, bis man Dateien manuell hin und her konvertiert, vom PC aufs Handy bringt und so weiter. Wenn man dafür einfach nur einmal Knöpfchen drücken müsste, wäre das komfortabler, wenn auch nicht lebenswichtig.

    Liebe Grüße,

    Phoenix

    #31624
    martin
    martin
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    • Käpt'n

    Hi Phoenix,

    danke für die Aufklärung :-) Sowas Ähnliches habe ich mir eh gedacht. Passiert auch manchmal bei Zahlungen und dann grübele ich lange über die Zusammenhänge nach.

    Nochmals zu 1: So dachte ich das nicht. Wenn du einmal die Werte für meinetwegen 5 Seiten hast, dann weißt du auch für die Zukunft den Divisor. Im Gegensatz zu Menschen ist der Sprecher immer gleich drauf, also wird der Divisor immer +/- 1% passen. Ist klar soweit, oder? Ich habe mir mal so ausgerechnet, dass beim Hörbuch 1 Seite rund 1,7″ dauert – dort allerdings vom Sprecher abhängig, da Mensch. Und in die andere Richtung geht das logischerweise ja auch, also in dem Fall ~ 35′ pro Seite.

    Bezüglich Schlüssel:

    • 1 NS = ~ 1.420 Zeichen = ~ 228 Wörter = ~ 35′ Hörbuch

    Liebe Grüße
    Martin

    #31625
    tatwort
    tatwort
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    • macht Urlaub hier

    Zu Punkt 1:
    Das sehe ich ebenso, wie Martin. 1-2 Seiten vorlesen lassen, dann den 3-Satz bemühen uns man hat ein brauchbares Ergebnis. Oder man liest selbst eine Seite, dann hat man sogar sein individuelles Lesetempo, und rechnet danach hoch.

    Zu Punkt 2:
    Da sehe ich für mich gar keinen Bedarf. Aber ich sehe das stets auf Romane bezogen und nicht für sonstige Vorträge.

    #31627
    detlev
    detlev
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    Eine Zwischenlösung ist das Programm Balabolka. Man kopiert Text in den Textbereich, ruft die entsprechende Stimme auf (Steffi, Hedda oder eine gekaufte) und lässt sich den Text vorlesen. Anstatt Vorlesen kann man auch ein wav, mp3 usw. exportieren, dann auf ein Diktiergerät kopieren (sicher auch auf ein Handy) und sich beim Waldlauf vorlesen lassen.

    Bis auf den Waldlauf habe ich das ausprobiert.

    #31629

    Phoenix
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    Hallo ihr,

    manchmal ist man einfach so blockiert und dreht sich jahrelang im Kreis. Warum ich da noch nicht selbst drauf gekommen lassen, einen größere Textmenge vorzulesen und dann einfach einen persönlichen Wert per Dreisatz zu berechnen? Natürlich braucht man dann keine Software als Unterstützung, also vergesst einfach Vorschlag eins. Vielen Dank für die konstruktive Erleuchtung!

    @tatwort: Bei Vorschlag 2 hatte ich hauptsächlich Romane im Kopf. Beim Überarbeiten finde ich es ganz angenehm, mir den Roman vorlesen zu lassen. Dann höre ich leichter, wann man einem Dialog schwer folgen kann, und ob der Ton so ist, wie ich ihn haben wollte oder was holprig klingt. Letztlich geht es da auch nicht um mich, aber auf eine Textsorte ist es nicht festgelegt.

    @detlev: Balabolka kannte ich noch nicht. Aber die Software ist enthält genau das, was ich meinte und lässt sich über den PC bedienen. Die absoluten Grundfunktionen von Balabolka in Patchwork integriert, das war das, was ich mit Vorschlag 2 meinte. Dann muss man halt nicht das Patchwork Dokument als PDF exportieren, damit die Audiodatei erzeugt werden kann. Danke, Detlev.

    Liebe Grüße,

    Phoenix

     

     

     

     

    #31630

    adele
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    Hallo Phoenix,

    ich glaube, du hast mich falsch verstanden🙄. Du kannst das Textdokument (txt, epub, mobi, rtf u.a.) gleich auf das Handy übertragen und von FB-Reader vorlesen lassen. Du brauchst dazu keine Audiodatei. Vorteil – bei Gelegenheit kannst du selbst lesen. Du kannst sogar Lesezeichen setzen (wenn dir etwas auffällt, was du später bearbeiten möchtest)

    Letzten Endes ist es natürlich Geschmacksache, wie man das Vorlesen realisiert. Ich bin jedenfalls sehr glücklich mit der App. 😊

    Liebe Grüße Adele

    #31631

    Phoenix
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    Hallo Adele,

    danke für deine Erklärung. Wenn hier in der Region mal endlich der Netzempfang mit dem Handy besser wird, dann habe ich deine Lösung im Hinterkopf. Leider ist es bei mir so, dass das Handy unheimlich viel Energie verbraucht, um sich überhaupt mit dem schwachen Netz zu verbinden und der Handyakku ist viel zu schnell leer. Wenn ich das Handy als Player benutzen will oder um Texte zu bearbeiten, dann komme ich mit einer Ladung nicht über den Tag. Mir wäre es zwar lieber, wenn das Netz besser funktionieren würde, aber darauf muss man hier wohl noch einige Jahre warten.

    Um den Handyakku zu schonen muss ich einen MP3 Player als eigenständiges Gerät nutzen. Das hieße dann, dass ich den Text auf dem Computer schreibe, aufs Handy Übertrage und dort mit dem FB Reader in eine Audiodatei konvertiere, dann wieder auf den PC übertrage und von dort aus auf den MP3 Player übertrage. Das hätte ich notfalls gemacht, wenn es keine andere Software dafür gegeben hätte.

    Dennoch vielen Dank für deinen Tipp Adele, auch wenn sie mir im Moment leider noch nicht weiter hilft, findet sich hier im Forum bestimmt der eine oder andere, der damit sehr gut fahren wird.

    Liebe Grüße

    Phoenix

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