Stilanalyse: Gibt es Tooltips und Hinweise für Verbesserungen?

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Dieses Thema enthält 30 Antworten und 8 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von martin martin vor 6 Tagen, 16 Stunden.

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  • #39367
    martin
    martin
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    Hallo DanielFooBar,

    Wenn du die Testversion installierst, werden bei dir die Tooltips der Stilanalyse angezeigt?

    Das hat mit der Testversion nichts zu tun, die ist ja eine Vollversion – sicherheitshalber habe ich es sogar probiert. Nein, definitiv nicht. Aber eben habe ich etwas ausprobiert, und das dürfte es sein: Es funktioniert nur bei aktivem Duden, denn der ist für die Grundformen notwendig. Aktivieren kannst du ihn dort: Einstellungen: Menü ›Prüfen‹: Kasten ›RS-/Grammatikprüfung‹ Schaltfläche ›’Dudenprüfung ist nicht aktiv’‹

    Unser Grauen ist ziemlich kompatibel. Und ich pflichte dir bei, dass es unglaublich ist, was KI zuwege bringt. Doch genau deshalb ist es wichtig, dass wir ns auf unser Menschsein besinnen.

    Viele Grüße
    Martin

    #39373

    DanielFooBar
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    @detlev:

    Sehr interessant!

    Als Nächstes kommt nun Augmented und Virtual Reality, was langsam Mainstream wird. Ich schätze, in 20 Jahren werden heutige Computer und Smartphones den selben Status genießen, den Schreibschreibmaschinen heute haben… ;)

    @martin:

    Vielen Dank für deinen Bemühungen!

    Leider hat das nicht funktioniert. Ich hatte den Duden bereits aktiviert (sicherheitshalber habe ich ihn noch einmal deaktiviert und dann wieder aktiviert – das hat allerdings nichts verändert).

    Wie gesagt, die Markierungen der Stilanalyse werden im Text angezeigt (die Stilanalyse selbst funktioniert also) – nur die Tooltips (die kleinen Popups) werden nicht gezeigt, wenn ich mit der Maus über diese Markierungen fahre. Dadurch ist nicht immer klar, was das Problem ist.

     

    #39374
    martin
    martin
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    Sicherheitshalber, DanielFooBar: Den Duden schaltet man in den Einstellungen ein/aus (Tab ›Prüfen‹), die Rechtschreibprüfung kann man zusätzlich temporär im Hauptfenster im Tab ›Prüfen‹ ganz links (de)aktivieren. Wenn du beides aktiv hast, habe ich allerdings keine Idee mehr. Vielleicht probierst du es mit der 3.17 aus, die demnächst herauskommt?

    Viele Grüße
    Martin

    #39375

    DanielFooBar
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    @martin:

    Um 100% sicherzugehen, dass das Problem nicht auf meiner Seite liegt, habe ich meine native Windows-Installation gestartet (seit zwei, drei Jahren nicht mehr genutzt), und Patchwork installiert.

    Dort werden die Stilanalyse-Tooltips sofort angezeigt! 😆

    Sehr merkwürdig. Ich kann mir nicht vorstellen, was unter VirtualBox anders läuft, als unter einer nativen Windows-Installation.

    Ich werde nun versuchen diese native Windows-Installation unter Linux über VirtualBox zu starten (sollte möglich sein). Wenn das nicht funktioniert, und du keine andere Idee hast, muss ich leider aufgeben. Für Patchwork in Windows  zu booten ist leider keine Option für mich, da mein gesamter Workflow auf Linux basiert (und ich Windows hasse, wie ich gerade wieder feststellte… 😆).

    Mich würde allerdings interessieren, ob irgendjemand Patchwork unter VirtualBox betreibt, und ebenfalls keine Stilanalyse-Tooltips angezeigt bekommt.

    > Vielleicht probierst du es mit der 3.17 aus, die demnächst herauskommt?

    Ja, das werde ich dann ausprobieren. Gibt es einen Newsletter, über dem man auf dem Laufenden bleiben kann? Oder kannst du mir ungefähr sagen, wann diese Version veröffentlicht wird?

    #39376
    martin
    martin
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    • Käpt'n

    Hallo DanielFooBar,

    Virtualbox habe ich zwar, nutze es jedoch sehr selten, müsste mal schauen. Allerdings entwickeln wir Patchwork in  VMWare-Sessions und das ist ja auch nichts anderes. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es an der virtuellen Maschine oder an Linux liegt. Und im Programm war definitiv der inaktive Duden der Grund für keine Hints. Doch auch das ist in 3.17 dann nicht mehr Thema bezüglich der Stilprüfung.

    Viele Grüße
    Martin

    #39379
    Pam
    Pam
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    Hallo DanielFooBar,

    auch ich bin seit Jahren absoluter Linux-Fan. Windows läuft bei mir im Dual-Boot nur, um hie und mein geliebtes Sims-Spiel zu starten. Mit VirtualBox hatte ich mit Linux Mint Schwierigkeiten, ich bekam die virtuelle Maschine nicht lauffähig, muss wohl an fehlenden/falschen Abhängigkeiten liegen. Den VMWare-Player hatte ich in früheren Zeiten genutzt, zufriedener war ich jedoch mit VirtualBox.

    Ob bei der Kombi Linux/Wine die Hints angezeigt werden – oder auch nicht – hatte ich beim Test der Patchwork-Version 3.15 nicht beachtet. Es ist daher durchaus möglich, dass sich Wine für die Schwierigkeiten verantwortlich zeichnet.

    Auf meinem Rechner ist Patchwork über die Windows-Partition als Arbeitszimmer auf einer externen Festplatte installiert, denn ich fand folgendes heraus:
    Wenn auf dem Computer sowohl Linux als auch Windows installiert ist, kann man von Linux aus auf die Windows-Umgebung zugreifen, sich zum installierten Patchwork-Programm hangeln und – vorausgesetzt, Wine ist installiert – das Programm mit Doppelklick starten. Es dauert eine geraume Weile, bis Patchwork gestartet ist. Was jedoch keinesfalls funktioniert, ist die Vorlesefunktion. Alles andere – so auch die Hints – scheint auf meinem Rechner mit Linux Mint 20.1 und Cinnamon 4.8.6 tadellos zu funzen.

    Welche Linux-Distribution ist auf deinem Rechner installiert?

    Um die Info zu erhalten, sobald eine neue Patchwork-Version erscheint, bitte den Forenbeitrag Ankündigungen abonnieren.

    Viele Grüße
    Pam

    #39395

    DanielFooBar
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    @pam:

    Vielen Dank für deine Tipps!

    > Wenn auf dem Computer sowohl Linux als auch Windows installiert ist, kann man von Linux aus auf die Windows-Umgebung zugreifen, sich zum installierten Patchwork-Programm hangeln und – vorausgesetzt, Wine ist installiert – das Programm mit Doppelklick starten. Es dauert eine geraume Weile, bis Patchwork gestartet ist.

    Oh mein Gott. Das hat funktioniert!

    Wenn ich Patchwork von Linux aus über Wine von der Windows-Partition starte, funktionieren die Tooltips – vielen Dank!

    > Welche Linux-Distribution ist auf deinem Rechner installiert?

    Ich nutze Arch Linux. Arch wird zum größten Teil vom Nutzer eingerichtet (eine grafische Oberfläche muss zum Beispiel bei der Installation selbst eingerichtet werden). Daher wäre es theoretisch möglich, dass irgendetwas fehlt. Ich kann mir allerdings beim besten Willen nicht vorstellen, was das sein sollte (besonders im Fall von VirtualBox).

    Meine einzige Vermutung – welche mir allerdings ebenfalls sehr unwahrscheinlich erscheint – ist, dass Patchwork bei der Installation irgendwelche Umgebungsvariablen/Plattformattribute nutzt, welche unter Wine/VirtualBox inkorrekt sind.

    > Um die Info zu erhalten, sobald eine neue Patchwork-Version erscheint, bitte den Forenbeitrag Ankündigungen abonnieren.

    Vielen Dank für den Hinweis!

    @martin:

    > Und im Programm war definitiv der inaktive Duden der Grund für keine Hints.

    Könnte es sein, dass unter Wine/VirtualBox etwas mit der Installation vom Duden fehlschlägt? Das halte ich ebenfalls für unwahrscheinlich, theoretisch wäre das allerdings ein möglicher Grund.

    Wie auch immer… jetzt funktioniert ja alles… :)

    #39396

    DanielFooBar
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    Der Inhalt der Tooltips ist für mich auf jeden Fall ausreichend. Ich würde sogar einem Schritt weiter gehen, und nur den Namen des Checks anzeigen (eventuell über eine Option in den Einstellungen).

    Weiterführende Information – warum ein Problem möglicherweise ein Problem ist, wie man erkennt, dass es wirklich ein Problem ist, und mögliche Alternativen – wären für Amateure, wie mich allerdings trotzdem nützlich. Zum Beispiel in der Form von externen Links unter “Einstellungen/Verschiedenes/Wichtige Links”. Das wäre allerdings nur das “i”-Tüpfelchen.

    #39397
    Pam
    Pam
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    Hallo DanielFooBar,

    schön zuhören, dass jetzt die Hints über den Umweg über die Windows-Partion angezeigt werden. Warum es mit Wine und sogar VirtualBox nicht funzt, kann ich mir nicht erklären, bin aber auch kein Linux-Profi.

    Meine einzige Vermutung – welche mir allerdings ebenfalls sehr unwahrscheinlich erscheint – ist, dass Patchwork bei der Installation irgendwelche Umgebungsvariablen/Plattformattribute nutzt, welche unter Wine/VirtualBox inkorrekt sind.

    Das wäre vielleicht eine Erklärung. Zumindest besteht bei Wine immer die Gefahr, dass Windoof-Programme nicht oder nicht korrekt arbeiten.

    Mit Arch kenne ich mich leider nicht aus, hatte damit zwar schon einmal geliebäugelt, bin dann doch eher der Debian-Fan. Martin wird bei Problemen mit Linux in Kombination mit Wine/VirtualBox/VMWare wohl eher nicht helfen können. Aber es gibt die Rubrik Patchwork und Linux , die für uns Linuxer eine gute Anlaufstelle ist.

    Falls die Vorlesefunktion ein wichtiges Kriterium für einen eventuellen Erwerb ist, empfehle ich das Programm Balabolka, das hier – als Windows-Version – heruntergeladen werden kann. Es ist etwas mühsam, den Text einer Szene zu kopieren und in Balabolka einzufügen, aber so lässt sich der Text immerhin auch unter Linux anhören.

    Ich wünsche viel Freude beim Testen von Patchwork, das für mich genialste deutschsprachige Autorenprogramm.

    Viele Grüße
    Pam

    #39398
    martin
    martin
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    Hallo DanielFooBar,

    Meine einzige Vermutung – welche mir allerdings ebenfalls sehr unwahrscheinlich erscheint – ist, dass Patchwork bei der Installation irgendwelche Umgebungsvariablen/Plattformattribute nutzt, welche unter Wine/VirtualBox inkorrekt sind.

    Das ist ganz sicher nicht der Fall. Ich finde es sehr interessant, dass der Tipp von Pam hier geholfen hat. Es macht wohl Sinn, in dieser Richtung weiterzuforschen.

    Zum Beispiel in der Form von externen Links unter “Einstellungen/Verschiedenes/Wichtige Links”. Das wäre allerdings nur das “i”-Tüpfelchen.

    Meinst du damit eine Art FAQ? Und für welche Probleme konkret? Dafür wäre eigentlich die Kombination der FAQ hier auf der Seite plus das Forum gedacht, wo ja alle Problemfäden aufgefangen werden sollten. Und natürlich in der Hilfe im Programm.

    Viele Grüße
    Martin

    #39413

    DanielFooBar
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    @pam:

    > Falls die Vorlesefunktion ein wichtiges Kriterium für einen eventuellen Erwerb ist, empfehle ich das Programm Balabolka, das hier

    Vielen Dank für den Tipp. Ich werde das im Hinterkopf behalten, falls ich diese Funktion irgendwann benötige. Im Moment reicht es mir, wenn ich mir den Text selbst laut vorlese (um Stellen zu finden, die nicht optimal sind).

    > Mit Arch kenne ich mich leider nicht aus, hatte damit zwar schon einmal geliebäugelt, bin dann doch eher der Debian-Fan.

    Also Arch ist nicht wirklich empfehlenswert, wenn du einfach ein System haben möchtest, das läuft… ;)

    Arch ist ideal, wenn du genau wissen möchtest wie dein System funktioniert, und du genau bestimmen möchtest, was installiert ist. Arch kommt nämlich ohne irgendetwas vorinstalliert (zum Beispiel ohne grafische Oberfläche, Schriftarten, etc… ;)), und muss komplett von dir selbst eingerichtet werden (mit der Hilfe des fantastischen Wikis von Arch).

    Was ich an Arch liebe, ist, dass es “Rolling-Resease” ist. Es gibt also kein großes Upgrade alle 6 Monate (was leicht zu Problemen führen kann). Wenn ich pacman -Syu im Terminal ausführe, ist mein System auf dem allerneusten Stand. Außerdem sind Software-Pakete so gut wie immer sehr aktuell (bei Debian stable sind Software-Pakete oft veraltet). Der letzte Punkt ist für mich allerdings hauptsächlich wichtig, da ich programmiere.

    @martin:

    > Meinst du damit eine Art FAQ? Und für welche Probleme konkret? Dafür wäre eigentlich die Kombination der FAQ hier auf der Seite plus das Forum gedacht, wo ja alle Problemfäden aufgefangen werden sollten. Und natürlich in der Hilfe im Programm.

    Also die Form des Ganzen ist mir relativ egal. Eine FAQ scheint mir eine gute Option zu sein.

    Eine weitere Option wäre ein eBook.

    Das eBook kann dann auf der Verkaufsseite als Bonus genannt werden, was Verkäufe steigert (“Die häufigsten Stilfehler, und wie du diese mit Patchwork findest und überwindest” – eventuell etwas zu verkäuferisch für dich… ;)).

    Das Format könnte wie folgt aussehen:

    – Überschrift: Name des Stilanalyse-Checks + der Text, der in der Titelleiste gezeigt wird

    – Beispiele, die den potenziellen Stilfehler demonstrieren

    – Beispiele, die zeigen, wie man diese Beispiel-Sätze umformulieren könnte

    – Beispiele, die zeigen, wann der “Stilfehler” kein Problem ist (“false-positive”)

    – Tipps, Techniken, Strategien und Patchwork-Funktionen, um den möglichen Stilfehler zu fixen (zum Beispiel, wenn ein Wort zu häufig wiederholt wird, auf das Synonymen-Tool verweisen)

    Außerdem könnten externe Artikel, Bücher und andere Ressourcen zum Thema genannt werden.

    Wie gesagt, wäre so eine Hilfestellung hauptsächlich für Anfänger und Amateure nützlich. Für Experten wäre diese Information meistens offensichtlich (allerdings vermutlich nicht immer!).

    Außerdem ist Stil, wie du und andere in diesem Thread bereits erwähnt haben, subjektiv. Es würde sich also lediglich um Ratschläge und Denkanstöße handeln, nicht um feste Regel.

    Nachdem ich Papyrus Author nun seit vermutlich 3 Jahren nicht mehr genutzt habe, sind mir diese Hilfestellungen jedenfalls immer noch positiv in Erinnerung geblieben. Daher bin ich überzeugt, dass auch Patchworks (Anfänger/Amateur)-Nutzer von einer ähnlichen Hilfestellung profitieren würden.

    #39416
    martin
    martin
    Keymaster
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    • Käpt'n

    Hallo DanielFooBar,

    jetzt verstehe ich erst richtig, du meintest das rein auf die Schreibe bezogen, also Patchwork um die Lösung diverser Schreibprobleme herum zu orientieren. Eine interessante Idee, werde ich mir durch den Kopf gehen lassen. Da gibt es noch eine Menge mehr als nur die Stilanalyse.

    Im Moment reicht es mir, wenn ich mir den Text selbst laut vorlese (um Stellen zu finden, die nicht optimal sind).

    Man sollte das Vorlesen insofern nicht unterschätzen, weil du dich zurücklehnen und nur auf das Vorgelesene konzentrieren kannst. Dabei fällt dir absolut alles auf, über das du so einfach drüberliest, vor allem auch Buchstabendreher und derlei.

    Was programmierst du?

    Viele Grüße
    Martin

    #39417

    DanielFooBar
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    @ martin:

    > jetzt verstehe ich erst richtig, du meintest das rein auf die Schreibe bezogen, also Patchwork um die Lösung diverser Schreibprobleme herum zu orientieren.

    Ja, genau.

    > Eine interessante Idee, werde ich mir durch den Kopf gehen lassen. Da gibt es noch eine Menge mehr als nur die Stilanalyse.

    Sehr gut, vielen Dank für das in Erwägung ziehen!

    > Man sollte das Vorlesen insofern nicht unterschätzen, weil du dich zurücklehnen und nur auf das Vorgelesene konzentrieren kannst. Dabei fällt dir absolut alles auf, über das du so einfach drüberliest, vor allem auch Buchstabendreher und derlei.

    Vielen Dank für den Hinweis. Ich werde das dann mal testen. Das klingt auf jeden Fall logisch.

    > Was programmierst du?

    Hauptsächlich server- und client-side Web-Applikationen, und relevanten code (momentan z.B. einen statischen Website-Generator). Aber auch irgendwelche sonstigen Hilfsmittel, die ich benötige.

    Hauptsächlich in Rust (einer Systemprogrammiersprache wie C++), oder JavaScript (bzw. ReScript, was zu JavaScript transpiliert).

    #39422
    MartinZ
    MartinZ
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    Hallo zusammen,

    das ist ja eine spannende Diskussion hier. Also vorweg, die Tooltipps kommen bei mir auch. Soviel dazu. Spannend finde ich den analytischen Vergleich von Pam. Ulli Ramps von Papyrus rühmt Papyrus eben genau wegen der Stilanalyse und der Lesbarkeitsanalyse und lässt beides, zumindest noch vor ein paar Jahren, als ein Alleinstellungsmerkmal erscheinen. Aber seit ich Patchwork kenne, weiß ich dass das gelinde gesagt eine kleine Lüge ist.

    Übrigens, ich habe seinerzeit mal ein paar Auszüge aus einem tollen Buch von Stefan Zweig bei Papyrus eingegeben gehabt. Was die Lesbarkeit anging, alles im tiefroten Bereich. Das war dann doch mehr als lachhaft.

    Ich kann Martin nur beipflichten, dass es sich, vor allem wenn ich mir jetzt einmal die Werbung von Papyrus 11 ansehe, dort schon sehr um Marketing und um das Äußere dreht.

    Ich persönlich bin im Grunde nicht so sehr auf die Stilanalyse fixiert, da ich schon recht schnell merke, wenn ein Wort zuviel des Guten ist. Bei Wortwiederholungen finde ich sie sehr hilfreich. Allerdings hört man auch, dass es Büchern, die mit Papyrus geschrieben wurden und über die dann kräftig die Stilanalyse gefahren ist, anzumerken sei, dass sie eben mit Papyrus geschrieben wurden.

    Und wenn ich mir die Bücher von A. Eschbach anlese, dann glänzt sein Stil auch nicht durch ausgesuchte Originalität. Da gibt es Besseres. Aber das ist ja bekanntlich Geschmacksache und über Geschmack lässt sich schlecht streiten.

    Und zu KI: Um Gottes Willen, bleibt mir damit vom Hals.

    Herzliche Grüße
    Martin.

    #39434
    Alfred
    Alfred
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    Hallo zusammen,

    ich möchte mich auch ein bisschen in die Diskussion um die Stilanalyse einklinken. Vorab: Auch ich habe 1-2 Jahre lang mit Papyrus gearbeitet bevor ich zu Patchwork gewechselt bin. Der Grund lag nicht and er besseren oder schlechteren Stilanalyse, sondern hatte viele andere Gründe, die aufzuzählen hier nicht der Platz ist.

    Die Stilanalyse finde ich in beiden Systemen gut – sie ist eben nur jeweils anders. Das entscheidende ist, was man daraus macht.

    Ich selbst liebe die Stilanalyse – egal welche – deshalb, weil ich dadurch einen “neutralen” Blick auf das Geschriebene bekommen. Sozusagen wie ein Lektor.  So, wie wenn ein Dritter auf meinen Text schaut. Für mich ist es einfach eine Unterstützung, schnell etwas zu erkennen, über das man vielleicht noch einmal darüber schaut. Die Entscheidung selbst, liegt bei mir.

    Ein kleines Wort noch zu anderen Autoren. Auch ich jage hin und wieder mal einen Text durch die PW-Stilprüfung. Z.B. habe ich jüngst ein paar Kapitel von Dan Browns Origin getestet. Wahnsinn, wie wenig da angekreidet wurde! Ich hatte auch schon einen Text, welcher von Markierungen nur so strotzt gesehen und wen wundert’s – ich finde den Stil von Dan Brown genial, und den anderen Text ebenso.

    Meine Meinung daher: Ich bin für jede technische Unterstützung dankbar – lasse mich davon aber auch nicht einengen.

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