Völlige Überforderung – Hilfeee

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Dieses Thema enthält 8 Antworten und 6 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Markus Markus vor 5 Tagen, 5 Stunden.

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  • #36938

    monschischi79
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    • schaut mal rein

    Hallo,

    ich habe gerade erst angefangen und bin super überfordert, wie ich starten soll. Ich war super optimistisch und total euphorisch, nun endlich mit einem richtig echten Schreibprogramm zu starten.

    Bisher habe ich ganz alte Schule an Karteikarten meine Szenen kurz umrissen und diese dann mit Füller und Tinte zu Papier gebracht. Nun wollte ich das Ganze ein wenig professionalisieren. Aber ich finde mich nicht so gut zurecht. Vorab, ich habe mir die Videos angeschaut und mich hier mal im Forum umgeschaut. Aber irgendwie…

    Habt ihr den ultimativen Tipp, wie ich als absoluter Neuling am besten anfangen sollte. Einfach losschreiben kann ich gerade nicht, da ich nur eine vage Idee im Kopf habe.

    Meine Überforderung in einem kurzen Beispielen (bitte entschuldigt dumme Fragen, ich bin technisch nicht so versiert):

    Beim Plotten: Es gibt so viele unterschiedliche Methoden. Die erscheinen mir sehr starr. Ich brauche eigentlich nur Karteikarten…Sprich etwas, wo ich in Kurz aufschreibe, was im ersten Kapitel ablaufen soll. Und dies soll dann auf einer Zeitschiene sichtbar sein. Möglichst mit Jahreszeit oder Ähnliches.

    Figuren: Kann ich Fotos zu Figuren hochladen?

     

    Grundsätzlich geht es aber mehr darum: Wie fangt ihr an?

     

    Liebe Grüße

    Michaela

     

    #36940
    detlev
    detlev
    Teilnehmer
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    • Gehört zur Einrichtung

    Alte Schule – Blatt Ppaier und Krakeln. das Gekrakel dann in die Karteikarten übertragen. Gehe mal ins Kreativboard. Da findest Du die Karteikarten, wie Du sie Dir vermutlich wünscht. Soweit ich weiß, gibt es dazu auch ein Video.

    Fotos Figuren – JPG-Bilder kann man in der Figurenbeschreibung hochladen. Oder auch rechts in der Szenen- und/oder Projektbeschreibung.

    #36942
    Alfred
    Alfred
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    • macht Urlaub hier

    Ich nutze das Kreativboard nicht.

    Ich lege einfach mal eine Portion Szenen, d.h. Kapitel an, als Überschrift gebe ich nur ein Stichwort an. Dann schreibe ich einen Pitch rein. Danach schaue ich mir die Szenefolge im Storyboard an, verschiebe, füge neue Kapitel ein, lege einen weiteren Handslungsstgrang an usw.

    So entsteht nach und nach die Geschichte. Und sobald eine Logik drin ist, fange ich an zu schreiben.

    #36946
    martin
    martin
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    • Käpt'n

    Hallo Michaela,

    keine Sorge, das hast du bald alles intus.

    reqpicAlfreds Methode könnte ich mir auch für dich vorstellen. Vielleicht überhaupt gleich mit der Storyline anfangen. Dort kannst du sowohl Szenen anlegen als sie auch, nach Erzählsträngen gegliedert sehen und direkt berabeiten.

    Bei der Storyline kannst du übrigens auch ein Plotschema einbinden. Sinn und Zweck davon ist ja nur ein dramaturgisches Rückgrat. Wenn du das nicht brauchst, weil du das eh im Kopf oder Gefühl hast, vergiss das Plotten einfach – voerst, vielleicht sagt es dir ja später mal mehr zu.

    Das Kreativboard würde ich vielleicht noch nicht verwenden, das hat für den Einstieg doch ein paar Schritte mehr – auch wenn es sehr flexibel ist und gute Übersicht bietet.

    Bilder zu den Requisiten erfasst du, indem du (siehe rechts) …

    1. Bei der gewünschten Figur …
    2. … (Gegenstand/Objekt) unten auf den Reiter ›Bilder‹ gehst, dort …
    3. … das gewünschte Bild wählst und …
    4. … ein Bild hinzufügst – möglichst im Format .jpg

     

    Hilft dir das weiter?

    Bitte keine Hemmungen mit dem Fragen, und wenn es täglich zehn sind. Jeder hat unterschiedliche Arbeitsweisen und es kann dauern, bis man bei Patchwork den Modus gefunden hat, der einem optimal zusagt.

    Liebe Grüße
    Martin

    #36960

    monschischi79
    Teilnehmer
    • Beiträge: 5
    • schaut mal rein

    Hallo,

    ich habe mich noch gar nicht bei euch bedankt, weil ich schon so fleißig am Schreiben war. Vielen Dank, Alfred. Manchmal kann es so einfach sein und ich kam nicht drauf. Ich mache es jetzt erst mal so, wie du es geschrieben hast. Einfach, um rein zu kommen. Also vielen Dank schon mal. Auch danke dir, Martin, das mit dem Foto probiere ich aus.

    Liebe Grüße

    euphorisches Michaela

    #37802

    Lammi2021
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    • schaut mal rein

    Hallo miteinander,

    eine kurze Anmerkung von mir dazu: Es gibt Menschenhirne, die besser arbeiten, wenn etwas handschriftlich gemacht wurde. Meins zum Beispiel. Ich konnte an dem gesamten Programm nichts finden, was mir Vorteile gegenüber meiner Mischung Word – Pinnwand – Zettelchen – Karteikarten – Loseblattsammlung – Elefantengedächtnis verschafft hätte. Stattdessen verliere ich heute einen weiteren Tag, in dem ich es nicht schaffe, die Texte von gestern in dem verflixten Programm sichtbar zu machen, um sie ggf zurück ins Word zu transferieren. Sehr ärgerlich.

    Ich arbeite stets mit der Komplettfassung meines jeweiligen Buches in einem Stück und scrolle bei Bedarf, weil ich es mehrmals unterwegs beim Weiterschreiben Sequenzweise durchlese. Was soll ich mit verhackstückelten Einzelszenen? Es ist wunderschön, die Seitenoptik vor sich zu haben, wie wenn es schon gedruckt wäre. Zudem ist das Buch jeweils im Kopf schon fertig und ich “schreibe nur hin”. Wozu virtuelle Karteikarten für Personen, die ich liebe und von denen ich daher jedes Detail präsent habe? Ich mache mir für meine Familie ja auch keine Notizen. Seltsam finde ich das alles. Früher hat mir eine Schreibmaschine gereicht, übrigens. Einfach nur geradeaus getippt.

    Vielleicht ist also ein solches Programm eben nicht für jeden eine Verbesserung. Muss ja auch nicht. Gottlob kann mensch kostenfrei ausprobieren.

     

    #37807
    martin
    martin
    Keymaster
    • Beiträge: 4200
    • Käpt'n

    Hallo Lammi2021,

    es ist immer eine Umstellung, wenn man vorher mit einem Textwurstprogramm (ich meine das nicht abwertend) geschrieben hat. Obwohl ich Patchwork vor Jahren selbst entwickelt habe, war es für mich eine Gewöhnungssache. Natürlich kann man nun sagen: »Ich mag mich nicht verändern«, und es gut sein lassen. Dann wird sich natürlich auch nichts verändern. Wenn also jemand alles gut findet wie es ist, dann nix wie weg.

    Aber: Warum hast du Patchwork überhaupt probiert? Du wolltest doch etwas verbessern? Was hältst du dann davon, dich mal wirklich auf Neues einzulassen, also ganz wertfrei und neugierig?

    Auch wenn dich das alles hier vermutlich nicht mehr interessieren, gehe ich trotzdem auf deine Punkte ein, vielleicht hilft das ja jemandem anderen:

    Ich konnte an dem gesamten Programm nichts finden, was mir Vorteile gegenüber meiner Mischung Word – Pinnwand – Zettelchen – Karteikarten – Loseblattsammlung – Elefantengedächtnis verschafft hätte.

    Hier ist von 6 einzelnen Komponenten die Rede. Freilich kann man es so machen, früher Schreibmaschine statt Word. Du wirst so aber nie die Möglichkeit haben, all diese Teile verbunden zu bekommen. Zum Beispiel eine Textstelle verweist auf Text in deiner Figurenkarte und umgekehrt: wo habe ich zum ersten mal diese Figur beschrieben? Du kannst nicht auf der Pinnwand auf ein Schauplatzschnipsel tippen und stehst dann bei der Beschreibung dieses Schauplatzes. Wenn du im Text den Titel des Kapitels änderst, dann musst du das auf deinem Karteikärtchen nachtragen – nur, wer tut das auch? Abgesehen von dem Aufwand. Abgesehen von einer Unzahl anderer solcher Verknüpfungen musst du für deine Geschichte alles zur Hand haben, ale Sechse. Word, Pinnwand, Zettelchen, Karteikarten, Loseblattsammlung. Und das Elefantengedächtnis? Was ist, wenn du nicht dran bleiben kannst? Funzt das dann genau so gut?

    Stattdessen verliere ich heute einen weiteren Tag, in dem ich es nicht schaffe, die Texte von gestern in dem verflixten Programm sichtbar zu machen, um sie ggf zurück ins Word zu transferieren. Sehr ärgerlich.

    gesdokJa, das ist halt einer der Lernschritte, den kann einem niemand abnehmen; wenn man in den Genuss von etwas Neuem kommen möchte, geht es nicht, ohne auch etwas Zeit zu investieren.

    Allerdings hätte eine kurze Frage hier eine Antwort gebracht: Klicke dort drauf (Gesamtdokument) und dann auf Word- oder RTF-Export.

    Ich arbeite stets mit der Komplettfassung meines jeweiligen Buches in einem Stück und scrolle bei Bedarf, weil ich es mehrmals unterwegs beim Weiterschreiben Sequenzweise durchlese. Was soll ich mit verhackstückelten Einzelszenen?

    vorDas ist eben das grundlegend Neue und andere bei Patchwork, die echte Szenenorientierung. Jedes Buch ist in Wirklichkeit in Szenen unterteilt, nur denkt man üblicherweise nicht dran. Es gibt aber viele Features, um das einfacher zu machen, z.B. die Vor- und Folgeszene gleich mit anzeigen zu lassen (rechts, klick drauf). Oder, vielleicht noch praktischer, sich mehrere Szenen gleichzeitig anzeigen zu lassen. Dafür muss man nicht einem den Cursor um einen Buchstaben verschieben: Menütab ‘ Szene ‘ › Sektion ‘Ansicht’ › Schaltfläche ‘Parallel’.

    Nun, der Rest ist einfach Gefühls- und Geschmackssache. Und Gewohnheitssache; aber das hatten wir schon.

    Nochmals zurück zu dir, Lammi2021: trotz allem danke, dass du deine Erfahrungen hier geteilt hast.

    Viele Grüße
    Martin

    #37818
    detlev
    detlev
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    Ich verstehe, dass man zu Beginn von den Möglichkeiten des Programms PW erschlagen wird und man sich bei vielen Funktionen fragt: brauche ich das wirklich?

    Ich nutze PW seit Jahren. In dieser Zeit sind viele Funktionen und Möglichkeiten dazugekommen. Manche nutze ich, andere nicht. Manche nutze ich auch, lass andere dafür fallen. Aber egal wie – die Arbeitsweisen sind nun mal unterschiedlich.

    Eins ist allerdings sicher, wenn ich fest hänge, auch lange Spaziergänge mich nicht aus der Sackgasse befreien, dann greife ich auch zu Papier und Bleistift und fange an zu kritzeln. Oft übernehme ich meine Skizzen in die entsprechenden grafischen Darstellungsmöglichkeiten von PW, aber nicht immer. Und oft verabschiede ich mich durch meine Skizzen von bestimmten Ideen oder entdecke zusätzlich neue.

    Was ich gut finde bei PW ist die Festlegung und Möglichkeiten der Verfolgung von Zusammenhängen und Abhängigkeiten. Natürlich muss ich mir Gedanken machen, wie bestimmte Zusammenhänge sind. PW aber sorgt dafür, dass ich das auch 4 Wochen oder 4 Monate später noch weiß, ohne groß zu suchen.

    Dazu Recherche. Alles, was mir so im Laufe der Jahre über den Weg gelaufen ist, habe ich erfasst, es könnte ja möglicherweise mal interessant werde. Dazu die Recherche pro Projekt.

    Eins ist allerdings sicher – wenn es an Erstellung des eBooks oder Prints geht, an Kapitel und Szenenüberschriften, an die Technik, möchte ich auf PW nicht verzichten. Zugegeben, es geht auch ohne, es gibt andere Programme, die das auch können. Aber auf den berühmten Knopf drücken und dann fällt ein technisch einwandfreies eBook oder Print raus, das habe ich in dieser Perfektion nur bei PW gefunden.

    Nur der Vollständigkeit halber. Mein erstes Buch habe ich mit Bleistift und Papier geschrieben, knapp 400 Druckseiten sind es geworden. Inzwischen habe ich über 30 Bücher geschrieben und – ein Glück – die musste ich nicht alle per Hand schreiben.

    #37860
    Markus
    Markus
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    • schaut mal rein

    Ich kann Martin und Detlev nur zustimmen. Ich arbeite selbst erst seit Kurzem mit Patchwork und kann gut nachvollziehen, dass man sich anfangs doch sehr erschlagen fühlt, wenn man die ganzen Funktionen von Patchwork sieht und ohne einen gewissen Zeitaufwand für die Einarbeitung geht es nicht. Allerdings bin ich mir sicher, dass jemand, der von einer Schreibmaschine auf den PC und Word umsteigt, ebenfalls eine gewisse Umgewöhnungszeit braucht und sich – als PC Neuling – garantiert auch erst einmal hilflos und erschlagen fühlen würde.

    Wenn ich mich also auf etwas Neues einlasse, ist mir klar, dass es nicht ohne eine gewisse Umgewöhnungszeit und Einarbeitung geht – doch gerade hier finde ich Patchwork sehr fair, immerhin kannst du 30 Tage lang kostenlos wirklich den kompletten Umfang des Programms testen und dann eben ein Gespür dafür entwicklen, ob das Programm für die persönliche Arbeitsweise “passt” oder eben nicht.

    Ich für meinen Teil entdecke immer noch ständig Neues in Patchwork und bin auch sehr beeindruckt von der Foren-Community, wo man meist schnell und sehr umfassend Rückmeldungen und Hilfestellungen bekommt – und das hilft beim Einstieg enorm. Vor allem habe ich das Gefühl, das man hier wirklich zuhört, Idee aufnimmt und es keine Fragen gibt, die man nicht stellen darf. Ich habe noch nie gesehen, dass man jemanden einfach nur gesagt hat “lies halt in der Hilfe nach” – es gab immer eine gute Antwort mit entsprechender Erklärung und dann ggf. zusätzlich den Verweis auf die Hilfe, wo man selbst nochmal mehr nachlesen kann.

    Mir bietet Patchwork jedenfalls einiges, was über die Möglichkeiten von Word hinaus geht und statt mehrer Medien, Notizzettel etc. habe ich lieber alles an einem Ort, wo ich Informationen schnell finde und verknüpfen kann – aber das ist eben individuell verschieden und hängt vom persönlichen Geschmack und der eigenen Arbeitsweise ab. Daher ja aber die äußerst faire Möglichkeit, das kostenlos zu testen und dann erst zu entscheiden, ob man in das Programm Zeit und Geld investiert – in meinem Fall war schon deutlich vor Ablauf der 30 Tage klar, dass es mir das wert ist ;-)

    Trotzdem finde ich die offenen Wort gut, denn das zeigt, das man hier auch offen dafür ist, wirklich alle Meinungen zu hören!

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