Wortziele

Dieses Thema enthält 2 Antworten und 2 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  neotoma vor 7 Jahre.

Ansicht von 3 Beiträgen - 1 bis 3 (von insgesamt 3)
  • Autor
    Beiträge
  • #15186

    neotoma
    Teilnehmer
    • Beiträge: 78
    • Stammgast

    Hallo Martin,

    ich habe beim NaNoWriMo gemerkt, das mir eine Anzeige/Einstellung fehlt um Wortziele zu definieren.

    * Bei den Szenen / Kapitel – könnte durch einen Fortschittbalken unter der Wortzahl angezeigt werden.
    * Im puristischen Modus – hier wäre auch Ideal zum Timer auch eine Wortziel zu definieren.

    Mir ist klar, das es nur ein Hilfmittel ist, etwas mehr Planung/Übersicht in das tägliche Schreiben zu bringen. Und das Szenen nicht nach 2000 Worten unbedingt enden wollen. Während andere das Ziel nicht erreichen…

    Für mich wäre es zumindest eine weitere Hilfe.

    Viele Grüße,

    Michael

    #17683
    martin
    martin
    Keymaster
    • Beiträge: 5720
    • Käpt'n

    Hallo Michael,

    szenenweise Wortziele bedeuten, dass du für Szenen den Umfang bereits planst? Ein interessanter Apsekt, als ich das nicht nur nicht machen würde, ich könnte es gar nicht. Trotz einer gewissen Planung hat die Geschichte ihre Eigendynamik, die ich nicht vorhersehen kann. Ein schwacher Abklatsch des RL.

    Wie gehst du hier vor? Planst du für Szenen tatsächlich in der Art: bei dem Kapitel muss ich soviel brauchen, bei dem soviel etc.? Worum geht es dir bei dieser Planung? Machst du sozusagen vorweg Bausteine, die Geschichte soll also meinetwegen 80.000 Wörter haben und dann planst u so detailliert, dass du den Umfang bis auf die Kapitel/Szenen runterbrechen kannst?

    Übrigens auch hier an offizieller Stelle Gratulation zu deinem enormen NaNoWriMo-Weiterkommen und bereits Zielerreichen!

    Viele Grüße
    Martin, neugierig

    #17684

    neotoma
    Teilnehmer
    • Beiträge: 78
    • Stammgast

    Hallo Martin,

    mein System – wenn man es so nennen möchte – besteht darin den Plot / Story als Text zu tippen und dabei gleich die Szeneneinteilung zu machen. In Kapitel sortiere ich erst später.

    Das sieht in etwa so aus:

    ::Prolog::
    Ziel: 1200 W.
    In einem Waldstück wird die Leiche einer jungen Frau entdeckt.
    Kiki Wanders, eine 14 Jährige Schülerin, findet den Leichnahm als sie mit ihrem Freund Max Sex haben will.

    :: 1 ::
    Ziel 2000 W.
    Kommissar Willander kommt schlecht gelaunt zum Tatort.
    Er hat einen Lutscher im Mund, eine Augenklappe und einen Schlapphut. Der lange Mantel ist schwarz.
    usw.

    :: 2 ::
    Ziel 1500 W.
    Max will den Kommissar alleine sprechen, denn er kannte die Tote.

    Damit versuche ich ein Ziel im Auge zu behalten. Es gibt mir ein kleines Erfolgserlebnis, wenn ich das Ziel erreiche oder übertreffe, und man kann das manchmal gut gebrauchen.

    Dabei halte ich mich nicht starr an diese Vorgabe, sondern verwende sie nur als ungefähre Richtschnur.

    Am Ende sehe ich dann welchen Umfang der Roman haben wird, wenn ich die Vorgaben erfülle. Auch das hilft ein wenig. Man sieht schnell ob es vielleicht viel zu kurz geraten wird.

    Einen Roman plane ich meist soweit vor, das ich die Szenen und Handlung / Personen zusammen habe bevor ich mich ins Abenteuer stürze. Und dann wird Szene für Szene geschrieben und ein wenig auf die jeweiligen Ziele geschaut.

    Der NaNoWriMo ist ja nichts anderes – auf ein Ziel hinarbeiten.

    Was ich nicht mache, ist vorher festzulegen das ich 80.000 Wörter brauche und dann erst in die Planung einsteige. Ich erklimme den Berg sozusagen von unten, und sehe dann oben wie hoch er ist.

    Viele Grüße,

    Michael

Ansicht von 3 Beiträgen - 1 bis 3 (von insgesamt 3)

Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.