Zusammenfassungen von Anwendungen in den Menübändern

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Dieses Thema enthält 11 Antworten und 5 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von martin martin vor 4 Monate, 3 Wochen.

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  • #35562
    MartinZ
    MartinZ
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    Hallo Martin und alle Anwender von Patchwork,

    ich habe mir mal ein paar Gedanken zur Übersichtlichkeit in den Menübändern gemacht. Dabei ist mir aufgefallen, dass z.B. in den Rubriken “Szene” und “Requisiten” sich unter dem Icon “Wählen” weitere Anwendungsfunktionen verstecken.
    Seit der neuesten Version ist es auch möglich, dass sich bestimmte Bereiche in den Menübändern beim Zusammenschieben des Programms auf ein “Obericon” reduzieren. Das finde ich sehr hilfreich und verbessert zudem die Übersichtlichkeit in den Bändern.

    Da ich eine reduzierte Menüleiste mag, also nicht so urviele Buttons und Icons auf einmal sehen möchte, würde ich gerne vorschlagen, dass manche Bereiche in den Bändern sich generell auf ein “Ober”-icon reduzieren lassen, und wenn man darauf klickt, sich die Funktionen, die darunterliegen, rechts daneben zum Vorschein kommen. Das fände ich eine sehr gute Sache.

    Als Beispiel könnte ich mir das in der Rubrik Schreiben bei den Bereichen Zwischenablage, Schrift, Markieren, Absatz, Einfügen, Aktionen und Fußnoten vorstellen. Dann gäbe es in dieser Rubrik für die genannten Bereiche lediglich sechs Icon/Button, bei denen sich dann jeweils bei einem Klick darauf die Bereiche nach rechts entfalten würden. So finde ich die beiden Rubriken “Prüfen” und “Verwaltung” in der Menüzeile erfrischend leer. Wobei in Prüfen sich ja auch bei der Stilananlyse das Menüband nach rechts hin öffnet.

    Ich kann mir vorstellen, dass damit ein größerer Entwicklungsschritt verbunden ist, d. h., sich so etwas nicht von heute auf morgen realisieren lässt. Aber vielleicht für die Zukunft.

    Aber vielleicht finden es die anderen Anwenderinnen und Anwender ja so wie es ist, gerade passend. Ich wollte es nur mal zur Diskussion stellen.

    Herzliche Grüße
    Martin.

    #35565
    Alfred
    Alfred
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    Hallo Martin Z, hallo Martin D.

    Die Idee mit der Menuebandoptimierung finde ich sehr gut. Das würde wieder ein Schritt hin zur Individualisierung sein.

    #35567

    adele
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    Hallo Alle,
    Ich finde die Idee der Menübandoptimierung nicht wirklich gut. Solange das Menüband den Platz her gibt, habe ich in den einzelnen Bändern sehr gerne alle Befehle sofort im Blick. Mich würde der Klick für untergeordnete Icons eher stören und ich fände es lästig. Für die aktuellen Optionen “Wählen” ist es sehr gut gelöst. Diese Dinge ändert man auch eher selten. Alle anderen Optionen, die in der täglichen Schreibarbeit benötigt werden, habe ich lieber im direkten Zugriff.

    Liebe Grüße
    Adele

    #35572
    Alfred
    Alfred
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    Hallo Adele,

    wahrscheinlich habe ich meinen Wunsch zu mehr “Individualisierung” nicht deutlich genug ausgedrückt.

    Natürlich wünsche ich dir, und auch mir selbst, dass man das, was man braucht, bzw. haben möchte, sofort im Zugriff hat. Der Vorschlag zur Menübandoptimierung von MartinZ, und meine Zustimmung dazu will ja auch nichts wegnehmen. Was ich mir wünschen würde – und das zieht sich durch das gesamte PW (welches eine enorme Fülle von Funktionen besitzt), ist, dass man sich seinen “Arbeitsbildschirm” z.B. über den Reiter Einstellungen selbst zusammenstellen kann. Dabei denke ich weniger an die untergeordneten Icons, sondern generell an die einzelnen Optionen. Ich möchte dazu mal ein Beispiel nennen.

    Ein Großteil der Verfasser von Romanen wird kaum mit Fußnoten arbeiten, jemand der wissenschaftliche Abhandlungen schreibt, sehrwohl. Von daher würde ich mir wünschen, die Option Fußnoten wegschalten oder zuschalten zu können – eben so wie ich mir “meinen” Arbeitsbildschirm wünsche. Wie gesagt – dies ist nur ein Beispiel. Dasselbe kann für die Optionen Tagesvorgabe gelten, und und und!

    #35576
    martin
    martin
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    Hallo Martin und Alfred,

    Vorab ein bisschen generell zur Wunsch- und individuellen Bequemlichkeitserfüllung:

    Ich finde wir gehen so stark wie wohl kein anderes Softwarehaus auf Anwenderwünsche ein (wo kann man sich überhaupt was wünschen?), und wir tun das auch recht gern, weil ja oft das Programm und damit die anderen Anwender profitieren. Aber ich möchte trotzdem einmal aufzeigen und erklären, dass uns solche Wunscherfüllungen pro Wunsch durchaus Tage an Arbeit bescheren, also nicht mal so schnell-schnell nebenbei erledigt sind. Zeit, die für andere Dinge natürlich nicht mehr zur Verfügung steht. Dass wir überhaupt so schnell sind, liegt an einer sehr langen Praxis an Usability-Knowhow, Programmierkenntnissen und Wissen um Software-Entwicklunstechnik und -Konzepte. Und es liegt, nicht zuletzt an 60- bis 80-Stunden-Wochen – zu denen man, ehrlich gesagt, auch nicht immer Lust hat.

    Nun konkret:

    Gerade vorhin habe ich auf deinen Wunsch, Alfred, den Pitch gänzlich ausblenden zu können, geantwortet und erklärt, dass wir irgendwo Grenzen ziehen müssen. Die einander gegenüberstehenden Fragen bei Wünschen sind:

    1. Dient die Erweiterung vielen Nutzern, bringt einen definitiven Mehrwert an Fähigkeiten oder Bedienkomfort?
    2. Trägt die Erweiterung durch Zusatzoptionen zur Verwirrung vor allem von Neuanwendern bei?

    Nur wenn Frage 1 definitiven Überhang hat, gerechtfertigt sie den Nachteil laut 2, der immer in so einem Fall gegeben ist.

    Auch diesen Punkt müssen wir leider deshalb als ›zu viel des Guten‹ ablehnen.

    Herzliche Grüße
    Martin

    #35577
    MartinZ
    MartinZ
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    Hallo zusammen,

    sicher arbeitet jede/r anders und wünscht sich die Arbeitsbedingungen nach eigenem Façon. Mein Vorschlag kam daher, dass man nicht alle Funktionen sehen kann/konnte. So fielen bei mir auf meinem nicht allzu großen Macbook Pro 13,3′ im Kreativboard die Funktionen Cluster/Kreativmatrix und Plotten immer a priori hinten raus. Das hast Du, Martin, wie ich gerade festgestellt habe, inzwischen sehr schön gelöst.

    Aber jetzt mal eine ketzerische Frage, wer braucht unablässig die Funktionen der Fußnoten? Jemand, der Romane schreibt, eigentlich weniger, es sei denn, man schreibt einen historischen Roman und will auf Literatur verweisen oder einen historischen Sachverhalt ab und an näher erläutern.

    Ich finde es einfach aufgeräumter und für das Auge entspannender, wenn oben nur wenige Icon zu sehen sind. Aber ich werde es praktischerweise so machen, dass ich die Menüleiste einfach ausblende. Das ist dann für mich die optimale Lösung. 😅😂

    Herzliche Grüße
    Martin.

    #35587
    Alfred
    Alfred
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    Hallo MartinZ,

    danke für deine “ketzerische Frage”.

    Ich wollte gestern schon nach der Antwort von Martin genau dieselbe These posten, habe es aber dann gelassen, einfach um nicht noch mehr “Öl ins Feuer zu gießen” für meinen Wunsch nach mehr Individualisierung. Aber, ich stimme dir voll und ganz zu, es wäre bestimmt für viele Nutzer hilfreich, wenn man ganze Optionsblöcke wegschalten könnte. Ich erinnere mich da an viele Seiten im Web, welche sich mit den unterschiedlichen Schreibprogrammen auseinandersetzen. Nahezu alle kommen zu dem Schluss: PW ist ein tolles, sehr umfangreiches Programm, das (fast) alles kann, was der Autor sich wünscht. Es ist wahrscheinlich das beste am Markt. Aber: durch die vielen Möglichkeiten, und daher ICONS wirkt es überladen und der Anfänger tut sich mitunter schwer.

    Dem stimme ich nahezu vollständig zu. PW ist sehr sehr gut, kann sehr sehr viel, aber wirkt überladen. Zwar ist V 3.. deutlich aufgeräumter, als V 2.., der Gesamteindruck bleibt aber in Wesentlichen.

    Von daher könnte ich mir wirklich gut vorstellen, dass sowohl Punkt 1 als auch Punkt 2 zuträfe, wenn man in den Grundeinstellungen, schon in der Auslieferungsversion Optionen wegschalten könnte.

    Die wirklich schlagende Argumente gegen meinen Wunsch wären: 1. Zu teuer (aufwändig) zur Umsetzung, 2. Würde die Performance schwächen. Insbesondere wenn Punkt 2 zuträfe, würde ich gerne auf meine Wünsche verzichten.

    #35598

    adele
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    Hallo Alfred,
    Ich wollte gestern schon vor der Antwort von Martin bereits in dessen Sinne posten. Mir wäre das allerdings nicht so taktvoll gelungen. Wahrscheinlich hast du noch mehr Software auf deinem PC? Wie oft hast du andere Hersteller bereits um Änderungen im Programm gebeten und es wurde deinem Wunsch entsprochen? Warum kommt hier immer das Argument der Anfänger? Auch Anfänger arbeiten meiner Meinung nach mit z.B. Office-Programmen, die genau diese Menübandführung nutzen, bzw sogar erfunden haben. Gerade darum fällt es ihnen doch eher leicht, sich in PW3 zurechtzufinden. Alles ist logisch in Tabs zusammen gefasst, damit kommt der Anfänger wohl sehr gut zurecht.
    Dauernd nach Verbesserungen zu suchen, nur um der Verbesserung willen, halte ich für kontraproduktiv. Ich persönlich bin sehr glücklich über all die zweckmäßigen Funktionen, die übersichtlich im Menüband angeordnet sind. Sicher ist ein Programm immer wieder irgendwo zu optimieren, oder es fehlt irgendetwas (für den einen oder anderen User), ich vermisse nichts.
    Darum möchte ich hier einmal meinen Dank abgeben an dich Martin, dass du PW entwickelt hast und immer weiter verbesserst. Ich habe nichts, aber auch gar nichts zu kritisieren.
    …Nach langem Nachdenken habe ich vielleicht doch einen Punkt zu beanstanden: Warum muss ich mir eigentlich noch die Geschichten ausdenken – kann das nicht mal in die ToDo-Liste für kommende Versionen? :-))

    #35600
    marlow
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    Hey Leute,

    ihr könnte doch schon zwischen dem Profi- und dem Simple-Modus hin- und herschalten, bei dem die Hälfte der Icons weggeschaltet wird.
    Und ihr könnt euch eure eigene Iconliste gestalten mit so wenig Icon, wie ihr wollt. Wenn das immer noch überfordert, könnt ihr die Leiste ganz wegschalten oder direkt im puristischen Modus schreiben.

    Ich denke, dieses Angebot sollte für jedermanns Bedürfnisse ausreichen.

    Abgesehen davon lernt man am besten mit einem Programm umzugehen, wenn man sich selber damit beschäftigt und alles ausprobiert oder einfach mal in der Hilfe nachschaut, …

    @martin D
    Es fehlt einfach Detlevs Knopf, bei dem das Buch hinten aus PW rausfällt!

    Viele Grüße
    Marlow

    #35618
    martin
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    DER Knopf,  ja, ja :-))

    #35620
    Alfred
    Alfred
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    Liebe Adele, lieber Marlow, lieber Martin, liebe PW Gemeinde.

    Vorweg: PW ist ein tolles Programm! Ich besitze Papyrus und Storyline von Writers Cafe, habe Scrivener, Dramaqueen und andere sehr ausführlich getestet und habe mich nach reiflicher  Überlegung für PW entschieden und dort auch den Update Service bis Mitte nächstes Jahr gebucht.

    Warum wohl? Weil auch ich PW für das beste für Autoren halte, nein, weil es das Beste ist! Daneben hat mich die “Wunschecke” hier im Forum begeistert. Das ist ein weiterer wichtiger Punkt, den ansonsten keiner bietet. DANKE dafür.

    Doch ich halte auch viel von dem Spruch von Philip Rosenthal “Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein.”

    Daher bitte verwechselt meine “Wünsche” nicht mit Kritik, schon gar nicht mit negativ gemeinter Kritik, sondern versteht es so wie ich es meine: Es sollen konstruktive Vorschläge sein, um etwas Gutes immer weiter zu verbessern. Und glaubt mir: Wenn meine Vorschläge nicht umgesetzt werden, bin ich keinesfalls enttäuscht.

    Martin, bitte gib Bescheid, wenn ich mich irre und man keine Vorschläge machen soll. Ich werde natürlich mit PW so arbeiten wie es ist.

     

    #35621
    martin
    martin
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    Alfred, alles ist gut, ich glaube, niemand hat es als Kritik betrachtet. Ich freue mich immer über Vorschläge, weil ich auch der Ansicht bin, dass man nicht stehen bleiben darf. Nur erlaube ich mir – sehr selten! – bei Wünschen ein Veto einzulegen, wenn ich keinen entsprechend hohen Mehrwert darin sehe, der eine zunehmende Komplexität gerechtfertig. Es kann das Menüband generell ausgblendet werden, linker und rechter Teil auch, und ich glaube, das ist schon recht viel Individualität. Auch wenn man meinetwegen Aktionen selten braucht, so ist das nicht besser, wenn die Sektion schmaler wäre, dadurch nur noch ›Akt.‹ Platz hätte, aber trotzdem noch ein Icon da ist. Auch komplett ausblenden finde ich nicht sinnvoll. Denn was einem momentan nicht zusagt, und man es deshalb ausblendet, ist aus dem Sinn. Schlecht, wenn man aber mal etwas Außertourliches benötigen würde, etwas Text zu parken, aber gar nicht dran denkt, weil es einfach weg ist aus der Wahrnehmung. Ich schreibe das nur deshalb so ausführlich, dass niemand auf die Idee kommt, dass wir Wünsche zensieren.

    Wie gesagt, Vorschläge gern jederzeit, es aber bitte auch als Vorschläge belassen, und nicht erwarten, dass sie zwingend umgesetzt werden müssen.

    Viele Grüße
    Martin

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