Worum geht es hier?

Hier findest du etwas, dass es bei keinem anderen Autorenprogramm gibt: Ein Forum, das Theorie (Schreibhandwerk) mit Praxis (so mache ich das im Programm) verbindet.

Wie du siehst, gibt es ein paar Kategoriern.

  • Der allgemeine Austausch ist das Café, in wir beisammensitzen und uns austauschen, was wir gern tun, besser machen können und überhaupt. Wenn du neu zur Tür hereinkommst, wäre es schön, wenn du ein bisschen von dir erzählst.
  • Testlesen ist die Drehscheibe für Autoren, die andere Autoren suchen, die ihre Werke testlesen, bzw. die Werke anderer Autoren testlesen möchten. Testlesen bedeutet das Lesen eines gesamten Werks mit anschließendem Feddback.
  • Die Geschichtenwerkstatt ist ein geschützter Bereich (nur Mitglieder dieser Gruppe sehen die Texte und deren Kommentare), wo Autoren Textteile anderer Autoren kommentieren. Diese Teile sollten nicht größer als 7 Normseiten sein. Nur so ist gewährleistet, dass man genug Zeit findet, sich intensiv mit dem Text zu beschäftigen. Um Zugang zur Geschichtenwerkstatt zu bekommen, bitte eine Mail an Patchwork schicken.
  • Patchwork in der Praxis – Genrespezifisches, Abläufe, Erfahrungen, Fragen & Antworten ist der Bereich, wo es um den Austausch bezüglich
    1. Patchworkwissen vertiefen. Wie nutzt man wofür welche Features
    2. Wiederkehrende Abläufe anhand konkreter Anwenderbeispiele (Plot und Planung, Prüfen, Veröffentlichung …)
    3. Individuelle Arbeitsweisen und Erkenntnisse, wie man ganz Besonderes (auch) lösen kann
    4. Diskussionen zu Patchwork-Videos – Vertiefung, Missverständliches klären, hinterfragen
    5. Genrespezifischer Anwendung von Patchwork (Krimi, Fantasy, Romance …)
  • Schreibhandwerkliche Themen – das ist der Klassiker und ist hier, weil es einfach dazugehört.

Über die privaten Nachrichten (hier gleich darunter) könnt ihr euch untereinander austauschen, wenn es z.B. ums Testlesen, Telefonnummern- und Mailadressenaustausch geht. Bitte nicht für Patchwork-Support verwenden, sondern lediglich zum Austausch untereinander.

Es gibt einen geschützten Bereich, in dem wir gegenseitig Geschichten kommentieren, und mehr. Dafür musst du dich freischalten lassen, wofür du uns bitte eine Mail schickst, in der du erklärst, warum du an diesem Bereich teilnehmen möchtest.

Viel Freude dabei, dich einzubringen und Nutzen aus der Community zu ziehen!
Martin

Benutzer, die diesen Beitrag geliked haben

  • detlev
  • avatar
  • avatar
  • avatar
  • Thorsten
  • avatar
  • asaya
  • vons7
  • Falconidae
  • marilona

Start         Hier könnt ihr private Nachrichten austauschen

Du musst dich anmelden um Beiträge und Themen zu erstellen.

Hallöchen aus dem Norden

Hallo alle zusammen! :D

Nachdem ich fleißig die Demoversion von Patchwork getestet habe und ganz begeistert von der Fülle an Funktionen war, habe ich mir nun auch die Lizenz geholt. :-)

Nun, erstmal zu meiner Person. Mein Name ist Lena, ich bin 21 Jahre alt (und falle damit vermutlich etwas aus dem Altersschnitt raus ^^) und bin ausgebildete Steuerfachangestellte aus Schleswig-Holstein. Aktuell arbeite ich in einem Steuerbüro und werde ab Herbst immer samstags ein Vorbereitungsseminar zum Bilanzbuchhalter besuchen. Als hätte ich nicht sowieso schon viel zu wenig Zeit für all meine Interessen. ^^

Die Liebe zum Schreiben begleitet mich bestimmt schon seitdem ich ungefähr 13 war. Damals fing ich mit Fanfictions an. Mag man drüber lachen, aber selbst in dem Bereich tummeln sich ein paar überraschende Diamanten. ;)
Meine Texte zu veröffentlichen hat mir persönlich auf jeden Fall unheimlich dabei geholfen, einen eigenen Schreibstil zu entwickeln und so dauerte es nicht lange, bis ich anfing, komplett eigene Welten zu kreieren. Damals habe ich in der Schule etliche Seiten meines Collegeblocks mit Ideen und Kapiteln vollgeschrieben – und ganz hässlich gemalten Karten. ^^ Heute läuft bei mir aber alles 100 % digital ab. Ideen und Notizen halte ich eher auf dem Handy als in einem Notizbuch fest und meine Karten erstelle ich mit AutoRealm am PC.

Ich schreibe in so ziemlich denselben Genres in denen ich auch lese: Fantasy und Historisch. Aktuell sitze ich an der Überarbeitung eines Manuskripts, das beide Genres miteinanderkombiniert. Manchmal lese ich auch was anderes (von Psycho-Thriller bis Klassiker kann mich auch mal überraschend alles Mögliche ansprechen), beim Schreiben halte ich mich aber an diese zwei Richtungen.

Angefangen habe ich, wie wahrscheinlich die meisten, mit Word. Da habe ich aber schnell festgestellt, dass das Programm für ein richtiges Buch weniger geeignet ist. Nicht zu vergessen die etlichen zusätzlichen Dateien, in denen ich Timelines, Charakterinfos und anderes abgespeichert hatte.
Vor drei Jahren bin ich dann auf Papyrus gestoßen und war damit relativ lange zufrieden – nur habe ich mit der Zeit immer mehr festgestellt, dass mir persönlich gewisse Funktionen fehlen, weshalb ich mich doch immer wieder eingeschränkt gefühlt habe. Als ich dann jüngst Patchwork entdeckt habe, war ich schnell darüber am Staunen, was für Funktionen das Programm so bietet. Als jemand, der immer Karten gebastelt hat, und der immer mit der unübersichtlichen Papyrus-Timeline unzufrieden war, haben Story Map und Timeline mich hier echt sofort umgehauen. :D An die Einzelbetrachtung der Szenen habe ich mich erstaunlich schnell ebenfalls gewöhnt und als strukturliebender Mensch sind echt viele Funktionen sehr hilfreich für mich!
Und da ich eh immer Spaß daran habe, mit Software rumzuspielen, war es wirklich schön, all die anderen Dinge auszuprobieren und zu entdecken. Sagt wohl auch alles aus, dass ich doch tatsächlich das komplette Handbuch gelesen habe. ^^

So – damit lasse ich meine Vorstellung dann mal enden und freue mich auf den zukünftigen Austausch mit euch allen! Die tolle Hilfe im Supportbereich durfte ich ja schon kennenlernen. :-)

LG
Lena

Hallo Lena, liebe Grüße zurück in den "echten Norden" (:p) und willkommen hier im Forum - es ist doch sehr schön, auch jüngere Teilnehmer begrüßen zu können :)

Darf man fragen, zu welchen Werken du damals Fanfiction geschrieben hast oder möchtest du das lieber nicht verraten? ;)

Ich bin von Patchwork auch noch nahezu jeden Tag begeistert und entdecke ständig noch neue tolle Features, die einem das Leben echt leichter machen. Bin sehr froh, dass ich mich direkt für Patchwork entschieden hatte und es nicht erst mit Papyrus versucht hab. Wobei ich zugeben muss, die Anleitung bislang noch nie vollständig gelesen zu haben - da bist du ja echt sehr sorgfältig :)

Dann wünsch ich dir noch viel Spaß mit Patchwork und hier im Forum und man liest sich sicherlich wieder.

Liebe Grüße
Mathias

Hey Lena,

zuerst einmal herzlich willkommen bei uns!

Ja, die Timeline von Papyrus :-) Ich war damals dort im Tester-Team, als die herauskam. Als ich Uli Ramps vorschlug, sie vertikal anstatt horizontal zu machen, warf er mich beleidigt raus. Das war Weihnachten 2013 der Startschuss für Patchwork, wofür ich ihm noch heute dankbar bin. Meine Gründe für die Suche nach einem Autorenprogramm waren übrigens die gleichen wie deine.

Wow, dass du das Handbuch vollständig gelesen hast - Chapeau!

Von FanFiction habe ich öfters gehört, dass es richtige Highlights geben soll und ich kann mir auch gut vorstellen, dass es Spaß macht, Geschichten weiter auszubauen. Der Vorteil ist vermutlich eine vorhandene Welt und der Spaß dabei, die Figuren weiterzubeleben?

Selbst bin ich nun nicht soo der Fantasy-Fan, habe relativ wenig in der Richtung gelesen, auch wenn ich Michael Ende sehr mag. Allerdings ist das wohl nicht wirklich Fantasy, oder? Aber an Tintenherz kann ich mich noch gut erinnern. Mich interessiert mehr das Mystische im realen Leben, das heißt die Dinge hinter den Dingen. Dabei, wenn ich es genau betrachte, habe ich einen Fantasy-Roman fast fertig, fällt mir diesen Augenblick auf - Oh! Ist eigentlich Fantasy immer mit Historischem verbunden, wie das in Wikipedia steht? Kommt mir nämlich nicht so vor, wenn ich manche Bücher ansehe.

AutoRealm kannte ich noch gar nicht, scheint aber recht mächtig zu sein. Wie ist dabei die Einarbeitungskurve?

Liebe Grüße
Martin

Vielen lieben Dank euch beiden! :-)

@matze: Ganz am Anfang war ich tatsächlich viel bei „The Avengers“ (früher war ich ein großer Marvel-Fan) unterwegs, dazu noch in ein paar Nischen, die halt auch im Forum nicht allzu breit vertreten waren, und war danach die meiste Zeit bei Harry Potter und auch Game of Thrones aktiv. Gerade Harry Potter ist für Fanfictions halt extrem gut geeignet, weil die Welt dahinter sehr viele Möglichkeiten bietet, auch mal etwas abseits von Hogwarts und Harry zu gestalten.

@martin:
Ja, die Hintergrundgeschichte habe ich gelesen. So eine Reaktion ist echt heftig – aber ich bin ja auch immer der Meinung, dass die Dinge am Ende meist so kommen wie sie kommen sollen. Und mit Patchwork hat sich diese These ja mal wieder ganz klar bewahrheitet. :D

Was kann ich sagen? Die Anleitung *musste* ich praktisch lesen. Ich hatte eine viel zu große Befürchtung, dass was Wichtiges an mir vorbeigehen könnte. ^^ Hab auch viele nützliche Sachen auf diesem Wege entdeckt, hat sich also absolut gelohnt. :D Ich hatte mir das Handbuch als PDF aufs Handy gezogen und dann immer mal wieder weitergelesen.

Genau, das trifft es ziemlich gut. Manche Geschichten kann man einfach weiterspinnen, wenn es keine (guten) Fortsetzungen gibt, viele schreiben auch alternative Verläufe, wenn man xy anders gelöst hätte oder man wirft die Handlung mit einem eigenen (weiteren) Hauptcharakter in neue Richtungen. Und Harry Potter z. B. ist ein Fall, wo der gesamte FF-Bereich von der umfangreichen Welt dahinter lebt.
Im FF-Bereich tummeln sich zwar auch viele z. T. sehr junge Fans, die einige schwer ertragbare Sachen hochladen, aber bei einigen Geschichten dachte ich mir auch schon, dass die Person dringend ein Buch veröffentlichen sollte. ^^

Ich würde es eher weniger als Fantasy einstufen. Aber die Tintenherz-Reihe mochte ich auch immer sehr gerne! ^^
Das Mystische in der Realität klingt aber auch nach einem spannenden Ansatz!
Immer würde ich nicht sagen, aber oft wird sich im Historischen bedient. Klassische High Fantasy ist meistens im Groben ans europäische Mittelalter angelehnt – manchmal mit mehr individuellen Elementen und Magie, manchmal weniger – aber es gibt auch einige Varianten, wo sich an anderen Epochen orientiert wird. Ans russisches Zarenreich, zum Beispiel, oder auch eine Anlehnung ans 18. Jahrhundert hab ich schonmal gesehen.
Ist halt die Frage, inwiefern man wirklich sagen will, dass das einen historischen Bezug hat. Die Entwicklung von Gesellschaft & Co. kann man natürlich am besten rüberbringen, wenn man sich an Beispiele aus der Realität anlehnt … Manche Autoren haben aber natürlich auch einen recht konkreten Ansatz und „kopieren“ dann zum Beispiel die Römer oder die Wikinger …

AutoRealm fand ich eigentlich immer ziemlich intuitiv, zumindest in den wichtigsten Funktionen. Wenn man sich mal Bilder bei Google ansieht, erstelle einige Leute ja regelrechte Meisterwerke, mit 3D Optik, Einfärbung von Terrain usw. Ich selbst bin nicht Künstler genug, um überhaupt davon zu träumen, etwas so aussehen zu lassen ^^ – aber Formen, Gebirge, Seen, Betextungen und Terrain kann ich problemlos darstellen. Das Tolle ist halt, dass ich die Karten auch so exportieren kann, dass ich rein- und rauszoomen kann. Sind dann auch mal 10.000 x 8000 Pixel. XD Je nachdem halt auch, wie viele Nachbarländer ich zusätzlich zeichne …
Ich habe mal einen kleinen Ausschnitt aus einer meiner Karten (ohne Betextung – da hat man eine Auswahl von verschiedenen Schriftarten) angefügt. Ist kein Meisterwerk, aber bringt rüber, was ich brauche: Wald, Gebirge, Hügelland, Wasser und der schwarze Kreis ist die Hauptstadt. :-)

LG
Lena

Hochgeladene Dateien:
  • AutoRealm-Beispiel.JPG
Zitat von Lena am 23. August 2022, 20:07 Uhr

@matze: Ganz am Anfang war ich tatsächlich viel bei „The Avengers“ (früher war ich ein großer Marvel-Fan) unterwegs, dazu noch in ein paar Nischen, die halt auch im Forum nicht allzu breit vertreten waren, und war danach die meiste Zeit bei Harry Potter und auch Game of Thrones aktiv. Gerade Harry Potter ist für Fanfictions halt extrem gut geeignet, weil die Welt dahinter sehr viele Möglichkeiten bietet, auch mal etwas abseits von Hogwarts und Harry zu gestalten.

An den Marvel-Werken (allerdings ausschließlich nur den Filmen) fand ich auch eine lange Zeit große Begeisterung, bis es mir eines Tages (ich glaube, es war dann bei/nach Thor - Tag der Entscheidung) irgendwie "zu viel" wurde und ich auf gewisse Art und Weise gesättigt war.  Aber ich kann mir gut vorstellen, dass man sich als FF-Autor sehr gut dort austoben kann. Game of Thrones habe ich nie gelesen, kämpfe mich aktuell noch durch die Serie, aber auch diese Welt bietet garantiert genügend Stoff, um Nebenszenarien zu verfassen und Harry Potter sowieso :)

Deine Karte ist definitiv zweckmäßig, man sieht und insbesondere erkennt alles was nötig ist (okay mit Ausnahme der Hauptstadt vielleicht, der schwarze Kreis könnte ja alles mögliche bedeuten ;) Ich bin aktuell auch dabei eine Karte zu entwerfen und merke jetzt erst, wie schwer das eigentlich ist, trotz guter Tools. Mal sehen, wann und ob ich einmal den Punkt erreichen werde, an dem ich damit zufrieden bin ;)

Ich möchte deinen Begrüßungsthema nun nicht zu sehr ins Off-topic führen, aber vielleicht sind mir trotzdem zwei (ich versuche kurze) Anmerkungen zu dem, was Martin geschrieben hat erlaubt :)

Zitat von martin am 23. August 2022, 9:06 Uhr

Selbst bin ich nun nicht soo der Fantasy-Fan, habe relativ wenig in der Richtung gelesen, auch wenn ich Michael Ende sehr mag. Allerdings ist das wohl nicht wirklich Fantasy, oder? [...] Ist eigentlich Fantasy immer mit Historischem verbunden, wie das in Wikipedia steht? Kommt mir nämlich nicht so vor, wenn ich manche Bücher ansehe.

Also ich persönlich würde Michael Ende insbesondere mit Die unendliche Geschichte und Momo im Bereich der Fantasy verorten. Es ist denke ich ein Mix aus unterschiedlichen Bereichen, aber ich finde, dass man schon deutliche Hinweise auf Urban Fantasy und auch moderne Märchen (was oftmals auch als Subgenre der Fantasy gezählt wird) wahrnehmen kann.

Und auch diese Aussage, dass Fantasy fast immer mit Historischem verbunden sei, hängt sicherlich sehr stark an dem jeweiligen Subgenre. Während High- und Low-Fantasy vermutlich wirklich in den meisten Fällen sich an eine reale, historische Epoche orientiert, ist das in der Urban Fantasy vermutlich nicht mehr ganz so oft, z. B. Terry Prattchets & Neil Gaimans  Good Omens oder auch die "herzschmachtenden" Twilight-Bücher von Stephenie Meyer (oder auch viele andere "moderne" romantischen Vampirgeschichten, die jetzt noch nicht so gruselig sind, dass sie schon wieder eher in das Genre Horror fallen würden). Gibt sicherlich noch viele andere Beispiele und wollte, wie Lena es ja auch schon geschrieben hat, nur nochmal darauf hinweisen, dass Fantasy eben nicht immer mit etwas Historischem zu tun hat.

Aber naja, nachdem ich mir heute nochmal einiges gelesen habe, wie und warum Werke in bestimmte Genres eingestuft werden, bin ich über ein Zitat gestolpert, das zwar über die Definition von Science Fiction handelte, aber sicherlich genauso gut für den Bereich Fantasy passt und möglicherweise auch noch viele andere Genres (Krimi, Thriller, Mysterie ;))

Die Science Fiction zu definieren, ist ein beliebtes Spiel unter Liebhabern, beinahe jeder SF-Fan hat seine eigene Auffassung, was die wahre SF ausmacht, und der amerikanische Kritiker Damon Knight hat einmal behauptet, dass jeder Versuch, sich auf eine zu einigen, nur zu blutigen Nasen führe.

Ich denke, die blutigen Nasen sind bei vielen Genres möglich, aber auf jeden Fall auch bei Fantasy :) Und da ich ein eher friedliebender Mensch bin, der keine blutige Nase haben möchte, kann ich auch die unterschiedliche Meinung anderer akzeptieren ;)
Aber gut, ich bin jetzt wieder still und lass nun noch andere "Hallo" sagen und entschuldige mich für das "Reingrätschen" ;)

Liebe Grüße
Mathias

Hallo ihr Beiden,

vielen Dank für die Fantasy-Aufklärungen, sehr interessant! Habe auch schon ein paar Mal versucht, mich zu den Subgenres schlauzumachen. Nach deinen Aussagen, Mathias, wundert es mich nicht, dass die Recherchen nicht so zielführend wie gewünscht waren :-)

Zitat von Lena am 23. August 2022, 20:07 Uhr

... dass die Dinge am Ende meist so kommen wie sie kommen sollen.

Allerdings! Das ist auch die Erfahrung, die ich häufig in meinem Leben gemacht habe. Wir Menschen sind viel weniger in der Lage, Macher zu sein, als wir meinen und es allgemein angenommen wird. Das habe ich mir schon abgeschmimkt, ist reine Energievergeudung.

Zitat von Lena am 23. August 2022, 20:07 Uhr

Was kann ich sagen? Die Anleitung *musste* ich praktisch lesen. Ich hatte eine viel zu große Befürchtung, dass was Wichtiges an mir vorbeigehen könnte. ^^

Das Vorbeigehen zu vermeiden ist der Grund für die Video-Clips ist der Grund für den Hilfepunkt ›Organisationstipps und Hilfen‹, der laufend erweitert werden soll. Solltest du - oder auch alle anderen, die das hier lesen - Ideen haben, die du für diese Rubrik sinnvoll findest, dann gerne her damit.

Zitat von Lena am 23. August 2022, 20:07 Uhr

Das Mystische in der Realität klingt aber auch nach einem spannenden Ansatz!

Mich interessieren seit jeher die Dinge hinter den Dingen. Hatt mal ein dünnes Buch, eher fast Heft, in dem jemand über drei Leben und die Zeiten dazwischen von zwei Personen schrieb, die sich in unterschiedlichen Konstellationen immer wieder trafen. Leider finde ich das Ding nicht mehr, befürchte, ich hatte es mal verliehen. Da für mich einmal leben und davor nix und danach nix völlig unlogisch ist, faszinieren mich solche Themen, die ich in meinen Büchern immer wieder mal umsetze. So sind es am Ende des ersten Bandes der Trilogie Nur sieben Worte sieben Worte, die - einmal ausgesprochen sieben Worte, einmal nicht - zwei völlig unterschiedliche Fortsetzungen in Band 2 und 3 auslösen. Man könnte Fantasy zu dem Gedanken sagen, der Rest aber ist völlig real. Ich nenne es für mich daher ›Magischen Realismus‹, den es in der Literatur kaum gibt.

Zitat von Mathias am 24. August 2022, 0:56 Uhr

Ich bin aktuell auch dabei eine Karte zu entwerfen und merke jetzt erst, wie schwer das eigentlich ist, trotz guter Tools. Mal sehen, wann und ob ich einmal den Punkt erreichen werde, an dem ich damit zufrieden bin ;)

Wäre super, wenn du über deine Erfahrungen berichten wolltest! Vielleicht in einem eigenen Thread über das Weltenzeichnen?

Und keine Gedanken zu Off-topic, wenn es passt, dann passts :-)

Liebe Grüße
Martin

Hey :-)

An den Marvel-Werken (allerdings ausschließlich nur den Filmen) fand ich auch eine lange Zeit große Begeisterung, bis es mir eines Tages (ich glaube, es war dann bei/nach Thor - Tag der Entscheidung) irgendwie "zu viel" wurde und ich auf gewisse Art und Weise gesättigt war.

Comics sind auch so gar nicht meins, also kenne auch ich nur die Filme. Lustig, dass du gerade den Film nennst – das war so in etwa der Zeitpunkt, wo ich das Gefühl hatte, dass die Qualität bei den Marvelfilmen ganz arg nachgelassen hatte. Den Film habe ich beim Gucken abgebrochen, weil ich ihn nicht ertragen konnte. XD Seitdem schaue ich nicht mehr "blind" alles von Marvel, sondern nur noch einzelne Richtungen.

Ich bin gespannt, wie deine Versuche mit dem Kartengestalten laufen werden und drücke dir die Daumen!

Deiner Ausführung zum Thema Fantasy kann ich nur zustimmen! Über Genres kann man, denke ich, aber wirklich allzu leicht streiten. Besonders schwierig finde ich es immer, wenn Bücher auf der "Grenze" zwischen zwei verschiedenen Bereichen verlaufen. Wo beginnt das eine, wo endet das andere?

 

Das Vorbeigehen zu vermeiden ist der Grund für die Video-Clips ist der Grund für den Hilfepunkt ›Organisationstipps und Hilfen‹, der laufend erweitert werden soll. Solltest du - oder auch alle anderen, die das hier lesen - Ideen haben, die du für diese Rubrik sinnvoll findest, dann gerne her damit.

Von den Videos habe ich die meisten (im Übrigen sehr hilfreichen!) Ersteinführungen angesehen, beim Rest, muss ich gestehen, war es mir etwas zu unhandlich, da ich gerne zwischendurch ein bisschen weiter im Handbuch gelesen habe, zum Beispiel, wenn ich auf den Zug gewartet habe oder so. Da wären die Videos oft zu unhandlich gewesen ...
Als ich mit dem Lernen des Programms angefangen habe, gabs auch noch nicht so viele Videos zur aktuellen Version, und da hat das Arbeiten mit den alten Videos schnell verwirrt, wenn man einen Button gesucht hat. Aber ich habe gesehen, dass die Sparte inzwischen eifrig gewachsen ist. :D
Ich kann also nicht mit Sicherheit beschwören, ob ich einige der Sachen nicht auch in Videos entdeckt hätte. Was ich über das Handbuch auf jeden Fall entdeckt hatte, waren zum Beispiel Kleinigkeiten wie das Hochkomma statt Anführungszeichen, das Bereinigen oder der Trick wie man eine reine Notiz im Kreativboard erstellt. Die individuellen Einstellungen konnte ich mit dem Handbuch auf jeden Fall sehr gut vornehmen. Die Basics der Funktionen haben die Videos aber auf jeden Fall sehr gut und verständlich rübergebracht!

Ich nenne es für mich daher ›Magischen Realismus‹, den es in der Literatur kaum gibt.

Das liest sich wirklich sehr interessant! Ich selbst bin Atheist und nicht weiter spirituell veranlagt, finde die Gedankengänge zu diesen Themen aber sehr oft sehr spannend und könnte mir eine Form von Wiedergeburt als "Danach" wohl noch mit am ehesten vorstellen. ;) Auf jeden Fall ein interessanter Ansatz für eine Buchreihe. Erinnert mich ein bisschen an die Theorie vom Butterfly Effect ...

LG
Lena

Hallo Lena,

da ich gerne zwischendurch ein bisschen weiter im Handbuch gelesen habe, zum Beispiel, wenn ich auf den Zug gewartet habe oder so.

Das habe ich auch immer gern mit Handbüchern oder Ratgebern gemacht :-)

Ich selbst bin Atheist und nicht weiter spirituell veranlagt, finde die Gedankengänge zu diesen Themen aber sehr oft sehr spannend.

Ich finde nicht, dass man dafür gläubig oder spirituell sein muss. Für mich ist das Universum vor allem etwas glasklar Logisches. Man muss eigentlich nur von zwei Prämissen ausgehen: a) Es gibt eine Quelle, aus der alles entstand und besteht (Energie) und b) Das Universum ist vollkommen. b) ist nicht schwer anzunehmen, man braucht sich lediglich die Natur anzusehen, also alles not man-made. Aus dem kann man sehr viel ableiten. Zum Beispiel, dass es in Vollkommenheit keine Ungerechtigkeit gibt. Wenn es die nicht gibt, dann kommt man um Wiedergeburt gar nicht herum: Man entscheidet sich ununterbrochen, leitet dadurch die Energie, die man unablässig erhält, durch die Emotionen transformiert weiter, löst damit einen Kreislauf und Bindungen zu Menschen, Orten und Eigenschaften aus, die man wieder auflösen muss im destruktiven Fall. Manchmal im selben Leben, manchmal geht sich das nicht aus, dann im nächsten. Im Osten sagen sie dazu Karma. Unter dem Gesichtspunkt sind zum Beispiel ganz unterschiedliche Lebenspläne plötzlich nicht mehr ungerecht. Kein Glaube, nix Spirituelles, sondern lediglich Logik, die es zulässt, dass es außer dem Sicht- und Messbaren noch viel mehr gibt - was mittlerweile ja auch die Quantenphysik langsam mitbekommt.

Und wenn du dir ein Danach vorstellen kannst, dann ist ja das Jetzt vielleicht bereits ein Danach, oder :-)

Liebe Grüße
Martin

 

Hier könnt ihr private Nachrichten austauschen


Benutzer, die diesen Beitrag geliked haben

  • detlev
  • avatar
  • avatar
  • avatar
  • Thorsten
  • avatar
  • asaya
  • vons7
  • Falconidae
  • marilona