Worum geht es hier?

Hier findest du etwas, dass es bei keinem anderen Autorenprogramm gibt: Ein Forum, das Theorie (Schreibhandwerk) mit Praxis (so mache ich das im Programm) verbindet.

Wie du siehst, gibt es ein paar Kategoriern.

  • Der allgemeine Austausch ist das Café, in wir beisammensitzen und uns austauschen, was wir gern tun, besser machen können und überhaupt. Wenn du neu zur Tür hereinkommst, wäre es schön, wenn du ein bisschen von dir erzählst.
  • Testlesen ist die Drehscheibe für Autoren, die andere Autoren suchen, die ihre Werke testlesen, bzw. die Werke anderer Autoren testlesen möchten. Testlesen bedeutet das Lesen eines gesamten Werks mit anschließendem Feddback.
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Martin

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reale politische Personen im fiktiven Roman der gegenwart verwendbar?

Hallo.

so richtig wusste ich nicht, ob das in die Recherche passt, aber nun steht es hier.

Meine Frage an euch:

Kann, und vor allen darf man, reale politische Personen in einem fiktiven Gegenwartsroman verwenden?

Beispiel: Ich schreibe einen Agententhriller und lass ein Attentat auf Frau Merkel stattfinden. Oder ich lasse Putin in Amerika einmarschieren. Oder Trump hat Corona frei gesetzt, um China als Wirtschaftsmacht zu schwächen.

Darf man so etwas? Ist das "dichterische Freiheit", oder kann man dafür belangt werden? Ist es deswegen ratsam, abgewandelte Namen oder sogar Fantasienamen zu verwenden? Und wenn man das tut, darf man dann trotzdem nah an der Realität bleiben? Also gesagtes der Politiker verwenden, die man eigentlich meint? So was wie Frau Merkels Ausspruch "Wir schaffen das", wo eigentlich jeder weiß wen ich meine, auch wenn die Person bei mir dann Frau Munde heißen würde?

Und wenn man die realen Personen doch nimmt, muss man dann auch so real an ihnen bleiben oder darf man Eigenschaften dazu dichten?

 

Lieben Gruß Yvonne

Hallo vons7,

damit das Persönlichkeitssrecht des Betroffenen nicht verletzt wird, ist eine Verfremdung in jedem Fall angebracht. Das gilt übrigens auch für Non-VIPS.
Ich denke, deine Frage wird im folgenden Artikel recht gut beantwortet:

https://www.lawbster.de/romanfigur/

LG

Stefan

Danke Stefan, das ist sehr interessant.

Hey Yvonne,

ich würde reale Namen nur in dem Sinne verwenden wie ›... während sie einen Song von Bon Jovi hörte.‹ Zwei Fragen:

  1. Sind die Namen wirklich wichtig für die Geschichte?
  2. Hast du Bücher gelesen, wo reale Personen dermaßen eingebunden waren, außer Satiren?

Und dann vielleicht noch eine Überlegung: Es kann durchaus passieren, dass Bücher mit Realnamen in den Reusen von etwa Amazons Textspydern hängen bleiben und du so un Ungnade fällst, sprich weniger oder gar nicht angeboten wirst. Das geschieht dort sehr subtil, du bist plötzlich nicht mehr unter ›Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch‹ und Ähnliches.

Viele Grüße
Martin

Hallo Martin.

  1.  Sind die Namen wirklich wichtig für die Geschichte?

Naja, nicht wirklich, wenn ich aus Trump einen Präsident Walter mache, funktioniert die Geschichte genauso. Ich bezeichne nur eben die Zeit mit Januar 2020 Amerika. Da weiß ja der Leser eigentlich, dass Trump Präsident war. Macht mich das dann unglaubwürdig? Es wäre ja auch nicht so, dass ich den Präsidenten selbst auftreten lasse, sondern er hat das Virus in die Welt gesetzt, um China als Wirtschaftsmacht zu schwächen. Und das wird eine Rolle spielen, weswegen der Präsident öfter genannt wird.

Putin hat bei mir ein Attentat auf Trump versucht. Auch hier weiß ja jeder das Putin 2020 an der Macht war. Beide treten nicht expliziert in der Geschichte auf. Würden aber halt im Kontext erwähnt. Im ersten Kapitel heißt es noch nur Wladimir, später könnte der Name Putin vielleicht noch fallen.

 

2. Hast du Bücher gelesen, wo reale Personen dermaßen eingebunden waren, außer Satiren?

Nein, bin aber beim lesen im Moment eher im Hintertreffen. Seit ich schreibe, komme ich so gut wie gar nicht mehr zum lesen, was ich sehr bedauerlich finde. Und davor war ich nicht so in  der Gegenwartsliteratur unterwegs, eher Fantasie und SciFi.

Hallo Yvonne,

also mir wäre das Eisen zu heiß, reale Namen der Gegenwart in meine Geschichte einzubauen. Da würde ich einen zeitlichen Abstand wahren und fiktive Namen nehmen. Ich würde die Geschichte dann so schreiben, dass die Bezüge zur Jetztzeit in gewisser Weise unverkennbar wären. Z.B. indem ich ganz spezielle Verhaltensweisen der Protagonisten, wie z.B. bei Putin oder Trump, beschreiben würde, die unzweifelhaft auf die heutigen Politiker hinweisen.

So wären in bezug auf Trump der unverkennbare Narzissmus und die bodenlose Selbstüberschätzung recht gute Kennzeichen, und die würde ich dann noch so ausmalen, dass man nur noch an Trump denken könnte. Da brauchst Du keinerlei Klarnamen, um die Personen zu bezeichnen. Auch könntest Du in Hinsicht auf Trump seine dümmliche Zöllepolitik zur Sprache bringen, und jeder wüsste sofort, aha, da kann nur Trump gemeint sein.

Bei Putin würde ich seine regressive Art mit Kritikern umzugehen zur Sprache bringen. Oder wie er sich gerne mit nacktem Oberkörper auf Pferden reitend präsentiert. Hier würde auch ein Hinweis auf die Kreispolitik helfen.

Liebe Grüße
Martin.

@martin-zielinski

Danke Dir.

Vielleicht lass ich die Namen ganz weg. Da kann sich jeder denken, wer gemeint ist. Es reicht, wenn ich wahrscheinlich schreibe: Der Präsident. Habe sowieso festgestellt, dass ich bei der Geschichte gerade in einer Sackgasse stecke, vielleicht werde ich alles noch mal umstellen.

Ursprünglich war es für eine Ausschreibung gedacht, da ich aber die Abgabezeit nicht mehr schaffe, mach ich eventuell was anderes draus, mal sehen.

 

Mir kam neulich die Idee zu einer Satire, in der unter anderem Agatha Merkstein, Jill Bates und Johny Dumb führende Rollen spielen. Wer gibt mir bitte Zeit ...

 

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